Spielbericht: VFC Plauen - VfL 05 Hohenstein-Ernstthal 6:1 (2:1)
Spielbericht: VFC Plauen - VfL 05 Hohenstein-Ernstthal 6:1 (2:1)
07.10.2018
Erst Galavorstellung und danach ab zur Oktoberfestparty | VFC Plauen überrennt Hohensteiner nach großartigem Auftritt mit 6:1(2:1)

Am Freitagabend gewann der VFC Plauen sein Heimspiel gegen den Oberligaaufsteiger VfL Hohenstein-Ernstthal klar. Mit einem 6:1-Erfolg fegten die Spitzenstädter die Erzgebirgler aus dem Vogtlandstadion. Dass dieses Ergebnis die Stimmung zum anschließenden zünftigen Oktoberfest hochkochen ließ, war zwangsläufig. Die Akteure des VFC Plauen zeigten im Festzelt, dass sie nicht nur auf dem Rasen gut aussehen und mit dem Ball umzugehen wissen, sondern mit ihrem lupenreinen Schuhplattler die Stimmung auf den Punkt bringen können. Ein schöner Freitagabend, den die Fußballfans und die Partybesucher so schnell nicht vergessen werden.

Nun zum sportlichen Teil. Der VFC Plauen knüpfte nahtlos an die schon in Krieschow gezeigte gute Leistung an, nur, dass diesmal auch die vielen Chancen in Tore umgewandelt wurden. Dabei begann das Spiel erst einmal in die falsche Richtung zu laufen. Als Lucas Albert im Strafraum von den Beinen geholt wurde, meinte es Stefan Schumann zu gut mit dem Zielen. Er setzte den Ball per Elfmeter an den Querbalken und auch später landete sein Kopfball am Aluminium, dem Torpfosten (9./35.). Zuvor traf Dimitrios Komnos nur das Außennetz und danach landete Alexander Morosows Torschussversuch in den Armen des Gästekeepers, André Bernardini. Danach klingelte es endlich im Kasten von Hohenstein. Lucas Albert traute sich etwas zu, ließ einen Abwehrspieler und den Torwart aussteigen und brachte seine Farben mit Flachschuss mit 1:0 in Führung (18.). Eine Minute später hieß es gar 2:0. Die VfL-Abwehr brachte den Ball nicht aus dem Strafraum, ganz nach dem Geschmack von Stefan Fritzlar, der am schnellsten reagierte und erfolgreich einlochte. Mit einer Glanzparade verhinderte Bernardini nach einem Distanzschuss von Patrick Grandner das 3:0 für Gelb-Schwarz. Statt eines weiteren Tores mussten die Gastgeber nach einem Sturmlauf von Michael Neubert das 2:1 hinnehmen. Ein Schönheitsfehler, wie sich noch im Verlauf des Spieles herausstellen sollte. Es blieb bis zur Pause bei der knappen Führung, die für beide Mannschaften alles offenhielt.

Der VFC Plauen kam hochmotiviert aus der Kabine und die Ereignisse überschlugen sich. Schlag auf Schlag kassierten die am Freitagabend maßlos überforderten Gäste Tor um Tor. In der 52. Minute tanzte Albert den VfL-Torhüter aus und besorgte überragend sein zweites Tor an diesem Abend. Damit stand es 3:1. Nur einmal musste VFC-Torhüter Leon Seefeld bei einem Distanzschuss ernsthaft eingreifen. Die Bewährungsprobe bestand er mit Bravour (65.). Die Plauener zielten besser. Nach Morosow-Zuspiel legte sich Komnos den Ball im Strafraum noch einmal zurecht und besorgte überlegt das 4:1. Noch immer nicht waren die VFC-Jungs satt. Sie legten mit zwei weiteren Treffern nach. Albert und Komnos machten sich auf dem Weg zum 5:1. Schließlich war es Komnos der es zum 5:1 krachen ließ. Fritzlars ganze Routine blitzte beim 6:1 auf. Mit feinem Heber nach Zuspiel von Jan Hübner düpierte er den weit vor seinem Tor spielenden VfL-Torhüter und stellte den 6:1-Endstand her.
Nun konnte die Party so richtig beginnen und sie nahm schließlich auch ihren Lauf, wie es sich für eine Oktoberfestparty gehört: zünftig, bayrische Folklore, Brezn und Obazdan, Weißwurst, der Maß Bier oder Weizen und natürlich im Dirndl und mit Lederhose. Und wirklich schick sahen darin die VFC-Spieler in ihrer ungewohnten Dienstkleidung aus und ganz besonders der "echte" Bayer, Samba Fatajo.

VFC-Trainer Daniel Rupf: "Ich habe einen wichtigen Heimsieg gesehen. Der Unterschied zu anderen Spielen war der, dass wir aus der Vielfalt von Chancen Tore gemacht haben, uns entsprechend belohnt haben. Schon in Krieschow sind wir immer wieder zurückgekommen. Darin zeigt sich die Entwicklung der Mannschaft."

Ein paar Worte zu Lucas Albert und Stefan: "Lucas ist extrem fleißig. Aber wir können von einem 18/19- jährigen Spieler nicht unbedingt erwarten, dass er ständig Tore macht. Aber er hat sich für seinen großen Aufwand, den er betreibt, auch in der Balleroberung, heute belohnt. Stefan kennt seine Rolle in der Mannschaft und nimmt diese auch so an."

VFC Plauen: Seefeld - Kameraj, Ranninger, Schumann, Albustin - Morosow (79. Eigel), Lucenka (79. Hübner), Grandner, Komnos (73. Fatajo) - Albert, Fritzlar
Zuschauer: 460

Text und Foto: Ilong Göll
Spielbericht: VFC Plauen - VfL 05 Hohenstein-Ernstthal 6:1 (2:1)
Erst Galavorstellung und danach ab zur Oktoberfestparty | VFC Plauen überrennt Hohensteiner nach großartigem Auftritt mit 6:1(2:1)

Am Freitagabend gewann der VFC Plauen sein Heimspiel gegen den Oberligaaufsteiger VfL Hohenstein-Ernstthal klar. Mit einem 6:1-Erfolg fegten die Spitzenstädter die Erzgebirgler aus dem Vogtlandstadion. Dass dieses Ergebnis die Stimmung zum anschließenden zünftigen Oktoberfest hochkochen ließ, war zwangsläufig. Die Akteure des VFC Plauen zeigten im Festzelt, dass sie nicht nur auf dem Rasen gut aussehen und mit dem Ball umzugehen wissen, sondern mit ihrem lupenreinen Schuhplattler die Stimmung auf den Punkt bringen können. Ein schöner Freitagabend, den die Fußballfans und die Partybesucher so schnell nicht vergessen werden.

Nun zum sportlichen Teil. Der VFC Plauen knüpfte nahtlos an die schon in Krieschow gezeigte gute Leistung an, nur, dass diesmal auch die vielen Chancen in Tore umgewandelt wurden. Dabei begann das Spiel erst einmal in die falsche Richtung zu laufen. Als Lucas Albert im Strafraum von den Beinen geholt wurde, meinte es Stefan Schumann zu gut mit dem Zielen. Er setzte den Ball per Elfmeter an den Querbalken und auch später landete sein Kopfball am Aluminium, dem Torpfosten (9./35.). Zuvor traf Dimitrios Komnos nur das Außennetz und danach landete Alexander Morosows Torschussversuch in den Armen des Gästekeepers, André Bernardini. Danach klingelte es endlich im Kasten von Hohenstein. Lucas Albert traute sich etwas zu, ließ einen Abwehrspieler und den Torwart aussteigen und brachte seine Farben mit Flachschuss mit 1:0 in Führung (18.). Eine Minute später hieß es gar 2:0. Die VfL-Abwehr brachte den Ball nicht aus dem Strafraum, ganz nach dem Geschmack von Stefan Fritzlar, der am schnellsten reagierte und erfolgreich einlochte. Mit einer Glanzparade verhinderte Bernardini nach einem Distanzschuss von Patrick Grandner das 3:0 für Gelb-Schwarz. Statt eines weiteren Tores mussten die Gastgeber nach einem Sturmlauf von Michael Neubert das 2:1 hinnehmen. Ein Schönheitsfehler, wie sich noch im Verlauf des Spieles herausstellen sollte. Es blieb bis zur Pause bei der knappen Führung, die für beide Mannschaften alles offenhielt.

Der VFC Plauen kam hochmotiviert aus der Kabine und die Ereignisse überschlugen sich. Schlag auf Schlag kassierten die am Freitagabend maßlos überforderten Gäste Tor um Tor. In der 52. Minute tanzte Albert den VfL-Torhüter aus und besorgte überragend sein zweites Tor an diesem Abend. Damit stand es 3:1. Nur einmal musste VFC-Torhüter Leon Seefeld bei einem Distanzschuss ernsthaft eingreifen. Die Bewährungsprobe bestand er mit Bravour (65.). Die Plauener zielten besser. Nach Morosow-Zuspiel legte sich Komnos den Ball im Strafraum noch einmal zurecht und besorgte überlegt das 4:1. Noch immer nicht waren die VFC-Jungs satt. Sie legten mit zwei weiteren Treffern nach. Albert und Komnos machten sich auf dem Weg zum 5:1. Schließlich war es Komnos der es zum 5:1 krachen ließ. Fritzlars ganze Routine blitzte beim 6:1 auf. Mit feinem Heber nach Zuspiel von Jan Hübner düpierte er den weit vor seinem Tor spielenden VfL-Torhüter und stellte den 6:1-Endstand her.
Nun konnte die Party so richtig beginnen und sie nahm schließlich auch ihren Lauf, wie es sich für eine Oktoberfestparty gehört: zünftig, bayrische Folklore, Brezn und Obazdan, Weißwurst, der Maß Bier oder Weizen und natürlich im Dirndl und mit Lederhose. Und wirklich schick sahen darin die VFC-Spieler in ihrer ungewohnten Dienstkleidung aus und ganz besonders der "echte" Bayer, Samba Fatajo.

VFC-Trainer Daniel Rupf: "Ich habe einen wichtigen Heimsieg gesehen. Der Unterschied zu anderen Spielen war der, dass wir aus der Vielfalt von Chancen Tore gemacht haben, uns entsprechend belohnt haben. Schon in Krieschow sind wir immer wieder zurückgekommen. Darin zeigt sich die Entwicklung der Mannschaft."

Ein paar Worte zu Lucas Albert und Stefan: "Lucas ist extrem fleißig. Aber wir können von einem 18/19- jährigen Spieler nicht unbedingt erwarten, dass er ständig Tore macht. Aber er hat sich für seinen großen Aufwand, den er betreibt, auch in der Balleroberung, heute belohnt. Stefan kennt seine Rolle in der Mannschaft und nimmt diese auch so an."

VFC Plauen: Seefeld - Kameraj, Ranninger, Schumann, Albustin - Morosow (79. Eigel), Lucenka (79. Hübner), Grandner, Komnos (73. Fatajo) - Albert, Fritzlar
Zuschauer: 460

Text und Foto: Ilong Göll
WTU SCB Stadtwerke Strom Plauen Stadtwerke Erdgas Plauen Sparkasse Vogtland Wernesgrüner
teilestore.de

vergangenes Spiel

4:1 (3:1)
Vogtlandstadion