Spielvorschau: VFC Plauen - FSV Budissa Bautzen
Spielvorschau: VFC Plauen - FSV Budissa Bautzen
11.10.2018
Wernesgrüner Sachsenpokal, 3. Runde
Freitag, 12.10.2018, 18:30 Uhr, Vogtlandstadion

Dritte Runde im Sachsenpokal in Plauen eingeläutet -
VFC Plauen will FSV Budissa Bautzen einen unangenehmen Abend bescheren

Der VFC Plauen trifft zum nächsten Flutlichtspiel am Freitagabend auf den Regionalligavertreter FSV Budissa Bautzen. Das Pokalspiel wird bereits 18.30 Uhr im Plauener Vogtlandstadion angepfiffen. Beide Mannschaften wollen das Achtelfinale erreichen. Wer am Ende der glückliche Gewinner sein will, muss mindestens über 90 Minuten oder vielleicht 120 Minuten gehen können und möglicherweise auch das bessere Ende im Elf-Meter-Schießen für sich verbuchen. Gewinnt Bautzen, dann wäre es das Normale. Aber was ist im Pokalwettbewerb schon normal? Der VFC Plauen hat einen Heimspielvorteil und vielleicht entscheidet der zwölfte Mann auf den Rängen das Ergebnis mit.

Die Gäste aus Bautzen steigen mit dem Spiel in der Spitzenstadt ins Pokalgeschehen ein, während sich der VFC Plauen mit einem 1:0-Sieg beim FC International Leipzig für die zweite Ausscheidungsrunde qualifizierte. Beide Mannschaften wollen auch in der nächsten K.O.-Runde weiter mitmischen. Dafür müssen sie erst einmal ein erfolgreiches Spiel abliefern.

Die Gäste stehen in der Regel tief und lauern auf Konter. Ob sie diesen taktischen Zug auch im Vogtlandstadion praktizieren, ist eher unwahrscheinlich. Doch der VFC Plauen auf der anderen Seite ist darauf bedacht, sein Spiel durchzubringen und das zeigte sich zuletzt sehr variabel, egal was der Gegner spielte. Damit erwies sich ihr Spiel als schwer ausrechenbar. Die Stärken des Gegners sind nur an Hand ihrer Auftritte im Regionalligageschehen zu bewerten. Die Schützlinge von Torsten Gütschow sind durchaus erfolgreich in die Regionalligasaison gestartet. Heimsiege gegen Viktoria Berlin (2:0) und Union Fürstenwalde (2:0) und ein Remis beim Aufsteiger FV Bischofswerda (1:1) führte die Budissen zunächst ins obere Drittel der Regionalligatabelle. Dann kam der Motor etwas in Stottern. In neun Spieltagen sprangen nur zwei Siege und ein Unentschieden heraus. Budissa Bautzen besiegte den VfB Auerbach (1:0) und auswärts Altglienicke (0:1). Zuletzt gegen den 1.FC Lok Leipzig gingen die Bautzener leer aus (0:2). Wie stark die Gäste wirklich sind, die Gelb-Schwarzen werden es am Freitag testen.

Gespannt sind die VFC-Fans auch darauf, wie viele Ex-Plauener im Gästeteam im Vogtlandstadion auflaufen werden. Immerhin schnüren sechs Akteure ihre Töppen nun bei Budissa: Maik Ebersbach, Martin Hoßmang, Philipp Dartsch, Toni Schmidt, Eric Merkel, Jonas Mack.

Der VFC Plauen freut sich auf den Regionalligisten. Das Ziel der Gelb-Schwarzen gegen Bautzen ist klar. Die VFC-Spieler wollen das gewonnene Selbstvertrauen aus drei gewonnen Spielen in Folge mit in die Pokalspielbegegnung hinübernehmen. Sie haben nichts zu verlieren und eine weitere Runde lockt. Dafür wollen die Rupf-Schützlinge alles hineinwerfen, was ihnen zur Verfügung steht.

Dazu die Stimme des VFC Trainers Daniel Rupf

Daniel, solch ein Spiel wie zuletzt hat es im Plauener Vogtlandstadion lange nicht gegeben. Welche Spuren hat es hinterlassen?

Daniel Rupf: "Ich glaube das Spiel insgesamt als auch die Veranstaltung am Abend hat sowohl den Jungs als auch dem Verein gutgetan. Es war ein tolles Erlebnis und ein hervorragender Sieg mit einem tollen Ergebnis für die Jungs und die Fans. In Verbindung mit dem Fest hinterher war dann doch sichtbar, dass der Verein schon noch einigen Leuten am Herzen liegt. Ich hoffe, dass wir nach und nach wieder Leute für den Verein begeistern können, einige Fans zurückgewinnen, vielleicht ein paar neue Zuschauer für den Verein hinzuzugewinnen können - mit unserer ehrlichen Arbeit, die wir seit dem Winter betreiben unter großem Aufwand, auch mit einer jungen Mannschaft, mit der wir an den Start gehen, dazu mit einer entwicklungsfähigen, wollen wir überzeugen. Mit der Art und Weise, wie es die Jungs machen, können sie begeistern. Begeisterung und ein guter Zusammenhalt mit den Fans, das macht es aus. Ich glaube, da sind wir seit langer Zeit mal wieder auf einem guten Weg."
Beim Loseziehen steht Fortuna nicht gerade im Bunde mit dem VFC Plauen oder wie siehst du die kommende Begegnung, Daniel?

Daniel Rupf: "Wir haben wieder ein schweres Los erwischt, nachdem wir schon in der vergangenen Runde mit Inter Leipzig eigentlich das schwerste Los, was uns passieren konnte, bekommen hatten. Das haben wir dann taktisch mit Bravour gemeistert. Jetzt kommt die nächste Aufgabe. Bei der nächsten Aufgabe ändern sich die Vorzeichen nur bedingt. Wir gehen wieder als Außenseiter ins Spiel. Bautzen spielt eine Liga höher. Es ist immer das Ziel gegen einen unterklassigen Gegner weiterzukommen. Das trifft auch auf Bautzen zu. Unsere Aufgabe ist es, uns so teuer wie möglich zu verkaufen, den Bautzenern einen unangenehmen Abend zu bereiten mit allem, was uns zur Verfügung steht. Ich glaube, dass sich auch schon viele Leute auf das Spiel freuen, nicht nur wir als Truppe, sondern auch außenherum. Auf Grund unserer aktuellen sportlichen Situation haben wir auch ein bisschen berechtigte Hoffnungen, vielleicht einen Abend mit Überraschung zu erleben. Aber dafür müssen wir ganz, ganz viel arbeiten, fleißig sein, um vielleicht eine Überraschung schaffen zu können."

Verletzungsbedingt muss der VFC Plauen auch weiterhin auf Aleksandrs Guzlajevs und Kevin Walther verzichten.

Der VFC Plauen will es wissen. Wenn nicht jetzt, wann dann: auf die Beine, fertig, los ins Vogtlandstadion.

Liebe Fans des VFC Plauen, liebe Anhänger des runden Leders auch anderer Vereine, liebe Gelegenheitsbesucher,

unterstützt durch eure Anwesenheit das Vorhaben des VFC Plauen, im Pokal eine Runde weiter zu kommen, und tragt eure Vorfreude auf das Spielfeld ins Vogtlandstadion. Seid der 12. Mann für die VFC-Elf. diese junge Mannschaft hat eure Unterstützung verdient.

Text und Foto: Ilong Göll
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Wernesgrüner Sachsenpokal, 3. Runde
Freitag, 12.10.2018, 18:30 Uhr, Vogtlandstadion

Dritte Runde im Sachsenpokal in Plauen eingeläutet -
VFC Plauen will FSV Budissa Bautzen einen unangenehmen Abend bescheren

Der VFC Plauen trifft zum nächsten Flutlichtspiel am Freitagabend auf den Regionalligavertreter FSV Budissa Bautzen. Das Pokalspiel wird bereits 18.30 Uhr im Plauener Vogtlandstadion angepfiffen. Beide Mannschaften wollen das Achtelfinale erreichen. Wer am Ende der glückliche Gewinner sein will, muss mindestens über 90 Minuten oder vielleicht 120 Minuten gehen können und möglicherweise auch das bessere Ende im Elf-Meter-Schießen für sich verbuchen. Gewinnt Bautzen, dann wäre es das Normale. Aber was ist im Pokalwettbewerb schon normal? Der VFC Plauen hat einen Heimspielvorteil und vielleicht entscheidet der zwölfte Mann auf den Rängen das Ergebnis mit.

Die Gäste aus Bautzen steigen mit dem Spiel in der Spitzenstadt ins Pokalgeschehen ein, während sich der VFC Plauen mit einem 1:0-Sieg beim FC International Leipzig für die zweite Ausscheidungsrunde qualifizierte. Beide Mannschaften wollen auch in der nächsten K.O.-Runde weiter mitmischen. Dafür müssen sie erst einmal ein erfolgreiches Spiel abliefern.

Die Gäste stehen in der Regel tief und lauern auf Konter. Ob sie diesen taktischen Zug auch im Vogtlandstadion praktizieren, ist eher unwahrscheinlich. Doch der VFC Plauen auf der anderen Seite ist darauf bedacht, sein Spiel durchzubringen und das zeigte sich zuletzt sehr variabel, egal was der Gegner spielte. Damit erwies sich ihr Spiel als schwer ausrechenbar. Die Stärken des Gegners sind nur an Hand ihrer Auftritte im Regionalligageschehen zu bewerten. Die Schützlinge von Torsten Gütschow sind durchaus erfolgreich in die Regionalligasaison gestartet. Heimsiege gegen Viktoria Berlin (2:0) und Union Fürstenwalde (2:0) und ein Remis beim Aufsteiger FV Bischofswerda (1:1) führte die Budissen zunächst ins obere Drittel der Regionalligatabelle. Dann kam der Motor etwas in Stottern. In neun Spieltagen sprangen nur zwei Siege und ein Unentschieden heraus. Budissa Bautzen besiegte den VfB Auerbach (1:0) und auswärts Altglienicke (0:1). Zuletzt gegen den 1.FC Lok Leipzig gingen die Bautzener leer aus (0:2). Wie stark die Gäste wirklich sind, die Gelb-Schwarzen werden es am Freitag testen.

Gespannt sind die VFC-Fans auch darauf, wie viele Ex-Plauener im Gästeteam im Vogtlandstadion auflaufen werden. Immerhin schnüren sechs Akteure ihre Töppen nun bei Budissa: Maik Ebersbach, Martin Hoßmang, Philipp Dartsch, Toni Schmidt, Eric Merkel, Jonas Mack.

Der VFC Plauen freut sich auf den Regionalligisten. Das Ziel der Gelb-Schwarzen gegen Bautzen ist klar. Die VFC-Spieler wollen das gewonnene Selbstvertrauen aus drei gewonnen Spielen in Folge mit in die Pokalspielbegegnung hinübernehmen. Sie haben nichts zu verlieren und eine weitere Runde lockt. Dafür wollen die Rupf-Schützlinge alles hineinwerfen, was ihnen zur Verfügung steht.

Dazu die Stimme des VFC Trainers Daniel Rupf

Daniel, solch ein Spiel wie zuletzt hat es im Plauener Vogtlandstadion lange nicht gegeben. Welche Spuren hat es hinterlassen?

Daniel Rupf: "Ich glaube das Spiel insgesamt als auch die Veranstaltung am Abend hat sowohl den Jungs als auch dem Verein gutgetan. Es war ein tolles Erlebnis und ein hervorragender Sieg mit einem tollen Ergebnis für die Jungs und die Fans. In Verbindung mit dem Fest hinterher war dann doch sichtbar, dass der Verein schon noch einigen Leuten am Herzen liegt. Ich hoffe, dass wir nach und nach wieder Leute für den Verein begeistern können, einige Fans zurückgewinnen, vielleicht ein paar neue Zuschauer für den Verein hinzuzugewinnen können - mit unserer ehrlichen Arbeit, die wir seit dem Winter betreiben unter großem Aufwand, auch mit einer jungen Mannschaft, mit der wir an den Start gehen, dazu mit einer entwicklungsfähigen, wollen wir überzeugen. Mit der Art und Weise, wie es die Jungs machen, können sie begeistern. Begeisterung und ein guter Zusammenhalt mit den Fans, das macht es aus. Ich glaube, da sind wir seit langer Zeit mal wieder auf einem guten Weg."
Beim Loseziehen steht Fortuna nicht gerade im Bunde mit dem VFC Plauen oder wie siehst du die kommende Begegnung, Daniel?

Daniel Rupf: "Wir haben wieder ein schweres Los erwischt, nachdem wir schon in der vergangenen Runde mit Inter Leipzig eigentlich das schwerste Los, was uns passieren konnte, bekommen hatten. Das haben wir dann taktisch mit Bravour gemeistert. Jetzt kommt die nächste Aufgabe. Bei der nächsten Aufgabe ändern sich die Vorzeichen nur bedingt. Wir gehen wieder als Außenseiter ins Spiel. Bautzen spielt eine Liga höher. Es ist immer das Ziel gegen einen unterklassigen Gegner weiterzukommen. Das trifft auch auf Bautzen zu. Unsere Aufgabe ist es, uns so teuer wie möglich zu verkaufen, den Bautzenern einen unangenehmen Abend zu bereiten mit allem, was uns zur Verfügung steht. Ich glaube, dass sich auch schon viele Leute auf das Spiel freuen, nicht nur wir als Truppe, sondern auch außenherum. Auf Grund unserer aktuellen sportlichen Situation haben wir auch ein bisschen berechtigte Hoffnungen, vielleicht einen Abend mit Überraschung zu erleben. Aber dafür müssen wir ganz, ganz viel arbeiten, fleißig sein, um vielleicht eine Überraschung schaffen zu können."

Verletzungsbedingt muss der VFC Plauen auch weiterhin auf Aleksandrs Guzlajevs und Kevin Walther verzichten.

Der VFC Plauen will es wissen. Wenn nicht jetzt, wann dann: auf die Beine, fertig, los ins Vogtlandstadion.

Liebe Fans des VFC Plauen, liebe Anhänger des runden Leders auch anderer Vereine, liebe Gelegenheitsbesucher,

unterstützt durch eure Anwesenheit das Vorhaben des VFC Plauen, im Pokal eine Runde weiter zu kommen, und tragt eure Vorfreude auf das Spielfeld ins Vogtlandstadion. Seid der 12. Mann für die VFC-Elf. diese junge Mannschaft hat eure Unterstützung verdient.

Text und Foto: Ilong Göll
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vergangenes Spiel

4:1 (3:1)
Vogtlandstadion