Spielbericht: FSV 63 Luckenwalde - VFC Plauen 2:0 (0:0)
Spielbericht: FSV 63 Luckenwalde - VFC Plauen 2:0 (0:0)
21.10.2018
VFC Plauen macht trotz Auswärtsniederlage Werbung für den Fußball

Der VFC Plauen verlor ein Oberligaspiel auf Regionalliganiveau in Luckenwalde mit 2:0. Dabei haben sich die Plauener fast nichts vorzuwerfen. Doch wieder einmal haperten die Gäste mit dem Aluminiumschicksal und der nicht zufriedenstellenden Chancenverwertung. Das ausgeglichene Spiel, das temposcharf geführt wurde, hätte keinen Verlierer verdient. Doch wieder war es ein Elfmeter, der sich für die Platzherren als Dosenöffner für den Sieg erwies.

Für den VFC Plauen kam es am Freitagabend personell wieder knüppelhart. Lucas Albert musste krankheitshalber kurzfristig passen und Eric Ranninger sowie Gregor Eigel mussten arbeitsbedingt noch kurz vor Spielbeginn "eingeflogen" werden. So gab es schon vor Spielanpfiff viel Aufregung im VFC-Team. Aber wie die Mannschaft all das wieder wegsteckte, das ist der neue VFC Plauen. Unbeeindruckt von all den Unzulänglichkeiten gingen die VFC-Kicker in das Spiel beim Tabellenzweiten.

Der VFC Plauen begann gleich mit einem Paukenschlag. In Minute drei nagelte Dimitrios Komnos den Ball ans Aluminium und nach einer Unsicherheit von Luckenwalder Keepers Konstantin Filatow kam Stefan Fritzlar einen Tick zu spät, um einzunetzen (11.).

Nach flottem Beginn wogte das Spiel auf und ab. Beide Mannschaften zeigten an, dass sie das Spiel für sich entscheiden wollten. Dabei besaß der VFC Plauen im ersten Spielabschnitt Vorteile im Herausspielen der Chancen. Nach einer knappen Viertelstunde schickte Stefan Fritzlar seinen Mitspieler Alexander Morosow in Richtung Luckenwalder Tor. Doch der Plauener konnte Torhüter Konstantin Filatow - der übrigens auch schon einmal das Trikot der Spitzenstädter trug - nicht überwinden. Tanio Takahiro und Antonin Hennig auf der anderen Seite fanden in den an diesem Abend großartig aufgelegten VFC-Torhüter Daniel Szcepankiewicz ihren Meister. Im Anschluss platzierte Komnos nach Zuspiel von Stefan Schumann den Ball aus dem Lauf heraus neben das Tor. In der besten Phase der Heimelf in Halbzeit eins entschärften immer wieder Schumann per Kopfballabwehr und Szcepankiewicz die gefährlichen Eingaben der Platzherren (16./23./29.30.). Pech hatte auch Patrick Grandner, dessen Direktschuss Torhüter Filatow in Gemeinschaft mit Clemens Koplin gerade noch aufhalten konnten. Mit Fußabwehr bei einem Borowski-Schuss glänzte andererseits der Keeper der Gelb-Schwarzen. Nach feiner Kopfballablage von Jan Hübner auf Komnos zielte Letzterer auf das Luckenwalder Tor. Der von der Abwehr abgeprallte Ball landete bei Fritzlar, dessen Torschussversuch endete in den Armen von Filatow (33./35./37./41.). Eine Halbzeit ging zu Ende, in der die VFC-Elf der Heimelf durch starkes Konterspiel mehrfach das Fürchten gelehrt hat. Leider belohnten sich die VFCler dafür nicht.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen mit leichten Vorteilen nun für den Gastgeber. Die erste Chance ging dennoch wieder auf das Konto der Vogtländer. Jan Hübner zog Richtung Grundlinie und zog ab. Filatow fing den Ball ab. Danach war die Heimelf gleich doppelt präsent. Zweimal zeichnete sich der VFC-Keeper aus. Zunächst wehrte er einen Distanzschuss von Daniel Becker ab und gleich danach glänzte er bei einem Geschoss von Pascal Borowski. Nur zwei Minuten später war Takahiro durchgebrochen, fand zum Glück für Plauen keinen Abnehmer für seine Eingabe (50./52.). In der 54. Minute zeichneten sich beide Torhüter aus, Szcepankiewicz im Herauslaufen und Filatow bei einer Keller-Rakete. Morosow suchte mit Diagonalball sein Glück - Fehlversuch. Danach folgte die strittige Szene mit der Elfmeterentscheidung. Als Borowski die rechte Deckungsseite hinterlaufen hatte, zog er ab. Aus Nahdistanz (1,5 m) traf der Ball die Hand von Ranninger. Folge: Elfmeter für die Heimelf. Daniel Becker trat an und traf zum 1:0. Plauens Keeper ahnte die Ecke, konnte das Tor aber nicht verhindern. Auch danach gaben sich die Gäste nicht geschlagen. Das Tor machte aber letztendlich Luckenwalde durch den wieselflinken Takahiro, der einen Konter zum 2:0 nutzte.

Erneut eine Niederlage, die schmerzen muss nach solch einem grandiosen Auftritt des VFC Plauen. Doch irgendwann wird der Knoten platzen, wenn die Gelb-Schwarzen weiter so an sich arbeiten und die Personalsituation sich wieder entspannt.

VFC-Trainer Daniel Rupf nach dem Spiel: "In der ersten Halbzeit haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht. Da hätten wir auch in Führung gehen können. Ich denke da besonders an den Pfostenschuss und Morosows Großchance. Das Spiel war danach ausgeglichen mit Chancen hüben und drüben. Nicht mehr ganz so sehr präsent waren wir im zweiten Spielabschnitt. Die Heimelf hat sofort Druck gemacht. Durch einen Handelfmeter geraten wir in Rückstand. Trotzdem haben wir es weiter versucht. Auf Grund der zweiten Halbzeit ist der Sieg von Luckenwalde aber nicht ganz unverdient."

VFC Plauen: Szczepankiewicz - Kameraj, Ranninger (gelbe Karte), Schumann (gelbe Karte), Albustin - Morosow (gelbe Karte), Grandner, Keller (gelbe Karte/71. Bauer), Komnos - Fritzlar, Hübner
Zuschauer: 483
Tore: 1:0 Becker (HE/69.), 2:0 Takahiro (81.)

Text und Foto: Ilong Göll
Spielbericht: FSV 63 Luckenwalde - VFC Plauen 2:0 (0:0)
VFC Plauen macht trotz Auswärtsniederlage Werbung für den Fußball

Der VFC Plauen verlor ein Oberligaspiel auf Regionalliganiveau in Luckenwalde mit 2:0. Dabei haben sich die Plauener fast nichts vorzuwerfen. Doch wieder einmal haperten die Gäste mit dem Aluminiumschicksal und der nicht zufriedenstellenden Chancenverwertung. Das ausgeglichene Spiel, das temposcharf geführt wurde, hätte keinen Verlierer verdient. Doch wieder war es ein Elfmeter, der sich für die Platzherren als Dosenöffner für den Sieg erwies.

Für den VFC Plauen kam es am Freitagabend personell wieder knüppelhart. Lucas Albert musste krankheitshalber kurzfristig passen und Eric Ranninger sowie Gregor Eigel mussten arbeitsbedingt noch kurz vor Spielbeginn "eingeflogen" werden. So gab es schon vor Spielanpfiff viel Aufregung im VFC-Team. Aber wie die Mannschaft all das wieder wegsteckte, das ist der neue VFC Plauen. Unbeeindruckt von all den Unzulänglichkeiten gingen die VFC-Kicker in das Spiel beim Tabellenzweiten.

Der VFC Plauen begann gleich mit einem Paukenschlag. In Minute drei nagelte Dimitrios Komnos den Ball ans Aluminium und nach einer Unsicherheit von Luckenwalder Keepers Konstantin Filatow kam Stefan Fritzlar einen Tick zu spät, um einzunetzen (11.).

Nach flottem Beginn wogte das Spiel auf und ab. Beide Mannschaften zeigten an, dass sie das Spiel für sich entscheiden wollten. Dabei besaß der VFC Plauen im ersten Spielabschnitt Vorteile im Herausspielen der Chancen. Nach einer knappen Viertelstunde schickte Stefan Fritzlar seinen Mitspieler Alexander Morosow in Richtung Luckenwalder Tor. Doch der Plauener konnte Torhüter Konstantin Filatow - der übrigens auch schon einmal das Trikot der Spitzenstädter trug - nicht überwinden. Tanio Takahiro und Antonin Hennig auf der anderen Seite fanden in den an diesem Abend großartig aufgelegten VFC-Torhüter Daniel Szcepankiewicz ihren Meister. Im Anschluss platzierte Komnos nach Zuspiel von Stefan Schumann den Ball aus dem Lauf heraus neben das Tor. In der besten Phase der Heimelf in Halbzeit eins entschärften immer wieder Schumann per Kopfballabwehr und Szcepankiewicz die gefährlichen Eingaben der Platzherren (16./23./29.30.). Pech hatte auch Patrick Grandner, dessen Direktschuss Torhüter Filatow in Gemeinschaft mit Clemens Koplin gerade noch aufhalten konnten. Mit Fußabwehr bei einem Borowski-Schuss glänzte andererseits der Keeper der Gelb-Schwarzen. Nach feiner Kopfballablage von Jan Hübner auf Komnos zielte Letzterer auf das Luckenwalder Tor. Der von der Abwehr abgeprallte Ball landete bei Fritzlar, dessen Torschussversuch endete in den Armen von Filatow (33./35./37./41.). Eine Halbzeit ging zu Ende, in der die VFC-Elf der Heimelf durch starkes Konterspiel mehrfach das Fürchten gelehrt hat. Leider belohnten sich die VFCler dafür nicht.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen mit leichten Vorteilen nun für den Gastgeber. Die erste Chance ging dennoch wieder auf das Konto der Vogtländer. Jan Hübner zog Richtung Grundlinie und zog ab. Filatow fing den Ball ab. Danach war die Heimelf gleich doppelt präsent. Zweimal zeichnete sich der VFC-Keeper aus. Zunächst wehrte er einen Distanzschuss von Daniel Becker ab und gleich danach glänzte er bei einem Geschoss von Pascal Borowski. Nur zwei Minuten später war Takahiro durchgebrochen, fand zum Glück für Plauen keinen Abnehmer für seine Eingabe (50./52.). In der 54. Minute zeichneten sich beide Torhüter aus, Szcepankiewicz im Herauslaufen und Filatow bei einer Keller-Rakete. Morosow suchte mit Diagonalball sein Glück - Fehlversuch. Danach folgte die strittige Szene mit der Elfmeterentscheidung. Als Borowski die rechte Deckungsseite hinterlaufen hatte, zog er ab. Aus Nahdistanz (1,5 m) traf der Ball die Hand von Ranninger. Folge: Elfmeter für die Heimelf. Daniel Becker trat an und traf zum 1:0. Plauens Keeper ahnte die Ecke, konnte das Tor aber nicht verhindern. Auch danach gaben sich die Gäste nicht geschlagen. Das Tor machte aber letztendlich Luckenwalde durch den wieselflinken Takahiro, der einen Konter zum 2:0 nutzte.

Erneut eine Niederlage, die schmerzen muss nach solch einem grandiosen Auftritt des VFC Plauen. Doch irgendwann wird der Knoten platzen, wenn die Gelb-Schwarzen weiter so an sich arbeiten und die Personalsituation sich wieder entspannt.

VFC-Trainer Daniel Rupf nach dem Spiel: "In der ersten Halbzeit haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht. Da hätten wir auch in Führung gehen können. Ich denke da besonders an den Pfostenschuss und Morosows Großchance. Das Spiel war danach ausgeglichen mit Chancen hüben und drüben. Nicht mehr ganz so sehr präsent waren wir im zweiten Spielabschnitt. Die Heimelf hat sofort Druck gemacht. Durch einen Handelfmeter geraten wir in Rückstand. Trotzdem haben wir es weiter versucht. Auf Grund der zweiten Halbzeit ist der Sieg von Luckenwalde aber nicht ganz unverdient."

VFC Plauen: Szczepankiewicz - Kameraj, Ranninger (gelbe Karte), Schumann (gelbe Karte), Albustin - Morosow (gelbe Karte), Grandner, Keller (gelbe Karte/71. Bauer), Komnos - Fritzlar, Hübner
Zuschauer: 483
Tore: 1:0 Becker (HE/69.), 2:0 Takahiro (81.)

Text und Foto: Ilong Göll
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