Spielbericht: VFC Plauen - FC International Leipzig 1:2 (0:2)
Spielbericht: VFC Plauen - FC International Leipzig 1:2 (0:2)
27.10.2018
VFC Plauen gegen FC International Leipzig unter Wert geschlagen - Leipzig provoziert und vergiftet Stimmung im Vogtlandstadion

Der VFC Plauen verlor sein Heimspiel gegen den FC International Leipzig knapp mit 1:2. Dabei wäre ein Remis verdient und auch möglich gewesen. Es sollte ein schöner Fußballabend werden, der dann aber nicht ganz so endete, wie erhofft. Der VFC Plauen war trotz der vier aus Verletzungsgründen fehlenden Stammspieler erneut gut aufgestellt und bot dem internationalen Gästeteam Paroli. Die erste Halbzeit ging an Leipzig, die zweite Hälfte an Plauen.

Die Gäste verbuchten die Anfangsviertelstunde für sich. Sie kombinierten gut durch das Mittelfeld, spielten schnell Richtung Plauener Tor. Doch klare Torchancen sprangen zunächst nicht heraus. In der 13. Minute versuchte sich Ioannis Kantartzis am Torerfolg und scheiterte. Wenig später visierte der Plauener Alexander Morosow das Gästetor an. Sein Schuss zeigte sich zu schwach, sodass Inter-Torhüter Kyriatzis den Ball ohne Mühe aufnehmen konnte. Als der Gästekeeper in der 23. Minute patzte, hatte Stefan Fritzlar die große Möglichkeit, zum 1:0 für Plauen abzustauben. Aber da kam ihm der Ball wohl zu überraschend vor die Füße, sodass er nicht mehr konzentriert abschließen konnte. Zehn Minuten später stand es dann 0:1. Als der Ball im Mittelfeld verloren ging, wurde Adrian Bravo mit öffnenden Diagonalball in Szene gesetzt. Die rechte Abwehrseite ließ ihm zu viel Raum und so konnte der Inter-Spieler den Ball unbedrängt zur Führung einschieben. Nur vier Minuten später traf Bravo nach Fehler von VFC-Torhüter Szepankiewics zum 0:2, zum großen Geschenk an das Gästeteam. Beim 0:2-Rückstand blieb es bis zum Pausenpfiff.

Wer glaubte, der VFC Plauen hätte sich auf Grund des Spielstandes schon aufgegeben, der täuschte sich gewaltig. Der VFC Plauen "zerlegte" Inter von Minute zu Minute mehr. So setzte Patrick Grandner seinen Ball aus 20 Metern knapp neben das Tor. Danach parierte Leipzigs Torhüter einen Hammerschuss von Benjamin Keller und der Schussversuch von Dimitrios Komnos landete am Außennetz (58./60./70.). Nach Freistoß von Komnos war es endlich so weit. Marian Albustin lief in den Strafraum ein und köpfte zum Anschlusstreffer (73.). In dieser Druckphase unterlief den Gästen im Strafraum ein Handspiel, das weder der Schiedsrichter noch der Linienrichter gesehen haben will und so wurde den Plauener wie schon in Luckenwalde ein Elfmeter verweigert. Zu allem Unglück landete Kellers Schuss dann auch noch am Pfosten und Morosows vorletzter und letzter Versuch landete in der Gästeabwehr beziehungsweise ging über das Tor. So blieb es beim schmeichelhaften 1:2-Sieg der Gäste.

So viel zur sachlichen Bewertung des Spiels. Was danach abging, spottet jeder Beschreibung. Mit Provokationen gegen die VFC-Spieler "feierten" die Inter-Spieler einen Sieg, den sie nicht nur sich selbst zu verdanken hatten. Handgreiflichkeiten schlossen sich dem an. Da muss in Vorbereitung auf das Spiel beim Gegner einiges schiefgelaufen sein. Respekt voreinander sieht anders aus. Zum anderen sollte zu solch brisanten Spielen endlich einmal Schiedsrichtergespann geschickt werden, das in der Lage ist, diese Spiele souverän über die Bühne zu bringen.

Dies ging auch in der anschließenden Pressekonferenz weiter, in der Inter-Trainer Backhaus unseren VFC-Kapitän Stefan Schumann respektlos anging.

"Eine Mannschaft ist die Visitenkarte eines Trainers", so Inter-Trainer Backhaus in der Pressekonferenz. Die gab er dann auch am Ende dieser preis, indem er sich anmaßte, über Plauener Spieler zu urteilen. Das brachte auch den sonst so sachlichen VFC-Trainer Daniel Rupf auf die Palme:

Daniel Rupf: "Für mich ist es ein Unding, dass ein Gästetrainer die Leistung und die Art und Weise, wie einer meiner Spieler spielt, beurteilt. Das habe ich ehrlich gesagt noch nicht erlebt und finde das absolut respektlos. Hier wird ein persönliches Problem von Heiner Backhaus mit Stefan Schumann öffentlich diskutiert und bewusst in die falsche Richtung gelenkt. Stefan Schumann ist Kapitän, Führungsspieler und Respektperson. Das ist er nicht nur bei uns, sondern war es auch bei seinen vorhergehenden Vereinen gewesen. Ich werde ihn genauso schützen wie jeden anderen meiner Spieler."

So wie am Freitagabend erlebt, wurde ein Fußballspiel zur Nebensache. Einfach nur schade. Hoffen wir alle gemeinsam darauf, dass die Spiele so bewertet werden, wie sie stattfinden. Das macht den Fußball so attraktiv und anziehend, den alle Fußballfans so lieben und so auch erleben wollen.

VFC Plauen: Szczepankiewicz - Bauer (58. Hübner), Kameraj, Albustin, Schumann (gelbe Karte) - Morosow, Keller, Komnos (84. Fatajo), Grandner - Albert, Fritzlar
Zuschauer: 510
Tore: 0:1 Bravo (33.), 0:2 Bravo (36.), 1:2 Albustin (73.)

Text und Foto: Ilong Göll
Spielbericht: VFC Plauen - FC International Leipzig 1:2 (0:2)
VFC Plauen gegen FC International Leipzig unter Wert geschlagen - Leipzig provoziert und vergiftet Stimmung im Vogtlandstadion

Der VFC Plauen verlor sein Heimspiel gegen den FC International Leipzig knapp mit 1:2. Dabei wäre ein Remis verdient und auch möglich gewesen. Es sollte ein schöner Fußballabend werden, der dann aber nicht ganz so endete, wie erhofft. Der VFC Plauen war trotz der vier aus Verletzungsgründen fehlenden Stammspieler erneut gut aufgestellt und bot dem internationalen Gästeteam Paroli. Die erste Halbzeit ging an Leipzig, die zweite Hälfte an Plauen.

Die Gäste verbuchten die Anfangsviertelstunde für sich. Sie kombinierten gut durch das Mittelfeld, spielten schnell Richtung Plauener Tor. Doch klare Torchancen sprangen zunächst nicht heraus. In der 13. Minute versuchte sich Ioannis Kantartzis am Torerfolg und scheiterte. Wenig später visierte der Plauener Alexander Morosow das Gästetor an. Sein Schuss zeigte sich zu schwach, sodass Inter-Torhüter Kyriatzis den Ball ohne Mühe aufnehmen konnte. Als der Gästekeeper in der 23. Minute patzte, hatte Stefan Fritzlar die große Möglichkeit, zum 1:0 für Plauen abzustauben. Aber da kam ihm der Ball wohl zu überraschend vor die Füße, sodass er nicht mehr konzentriert abschließen konnte. Zehn Minuten später stand es dann 0:1. Als der Ball im Mittelfeld verloren ging, wurde Adrian Bravo mit öffnenden Diagonalball in Szene gesetzt. Die rechte Abwehrseite ließ ihm zu viel Raum und so konnte der Inter-Spieler den Ball unbedrängt zur Führung einschieben. Nur vier Minuten später traf Bravo nach Fehler von VFC-Torhüter Szepankiewics zum 0:2, zum großen Geschenk an das Gästeteam. Beim 0:2-Rückstand blieb es bis zum Pausenpfiff.

Wer glaubte, der VFC Plauen hätte sich auf Grund des Spielstandes schon aufgegeben, der täuschte sich gewaltig. Der VFC Plauen "zerlegte" Inter von Minute zu Minute mehr. So setzte Patrick Grandner seinen Ball aus 20 Metern knapp neben das Tor. Danach parierte Leipzigs Torhüter einen Hammerschuss von Benjamin Keller und der Schussversuch von Dimitrios Komnos landete am Außennetz (58./60./70.). Nach Freistoß von Komnos war es endlich so weit. Marian Albustin lief in den Strafraum ein und köpfte zum Anschlusstreffer (73.). In dieser Druckphase unterlief den Gästen im Strafraum ein Handspiel, das weder der Schiedsrichter noch der Linienrichter gesehen haben will und so wurde den Plauener wie schon in Luckenwalde ein Elfmeter verweigert. Zu allem Unglück landete Kellers Schuss dann auch noch am Pfosten und Morosows vorletzter und letzter Versuch landete in der Gästeabwehr beziehungsweise ging über das Tor. So blieb es beim schmeichelhaften 1:2-Sieg der Gäste.

So viel zur sachlichen Bewertung des Spiels. Was danach abging, spottet jeder Beschreibung. Mit Provokationen gegen die VFC-Spieler "feierten" die Inter-Spieler einen Sieg, den sie nicht nur sich selbst zu verdanken hatten. Handgreiflichkeiten schlossen sich dem an. Da muss in Vorbereitung auf das Spiel beim Gegner einiges schiefgelaufen sein. Respekt voreinander sieht anders aus. Zum anderen sollte zu solch brisanten Spielen endlich einmal Schiedsrichtergespann geschickt werden, das in der Lage ist, diese Spiele souverän über die Bühne zu bringen.

Dies ging auch in der anschließenden Pressekonferenz weiter, in der Inter-Trainer Backhaus unseren VFC-Kapitän Stefan Schumann respektlos anging.

"Eine Mannschaft ist die Visitenkarte eines Trainers", so Inter-Trainer Backhaus in der Pressekonferenz. Die gab er dann auch am Ende dieser preis, indem er sich anmaßte, über Plauener Spieler zu urteilen. Das brachte auch den sonst so sachlichen VFC-Trainer Daniel Rupf auf die Palme:

Daniel Rupf: "Für mich ist es ein Unding, dass ein Gästetrainer die Leistung und die Art und Weise, wie einer meiner Spieler spielt, beurteilt. Das habe ich ehrlich gesagt noch nicht erlebt und finde das absolut respektlos. Hier wird ein persönliches Problem von Heiner Backhaus mit Stefan Schumann öffentlich diskutiert und bewusst in die falsche Richtung gelenkt. Stefan Schumann ist Kapitän, Führungsspieler und Respektperson. Das ist er nicht nur bei uns, sondern war es auch bei seinen vorhergehenden Vereinen gewesen. Ich werde ihn genauso schützen wie jeden anderen meiner Spieler."

So wie am Freitagabend erlebt, wurde ein Fußballspiel zur Nebensache. Einfach nur schade. Hoffen wir alle gemeinsam darauf, dass die Spiele so bewertet werden, wie sie stattfinden. Das macht den Fußball so attraktiv und anziehend, den alle Fußballfans so lieben und so auch erleben wollen.

VFC Plauen: Szczepankiewicz - Bauer (58. Hübner), Kameraj, Albustin, Schumann (gelbe Karte) - Morosow, Keller, Komnos (84. Fatajo), Grandner - Albert, Fritzlar
Zuschauer: 510
Tore: 0:1 Bravo (33.), 0:2 Bravo (36.), 1:2 Albustin (73.)

Text und Foto: Ilong Göll
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