VFC Plauen fiebert verspätetem Auftaktspiel entgegen
VFC Plauen fiebert verspätetem Auftaktspiel entgegen
27.02.2019
NOFV-Oberliga Süd, 18. Spieltag
Samstag, 02.03.2019, 14:00 Uhr, Vogtlandstadion

VFC Plauen fiebert verspätetem Auftaktspiel entgegen - VFC Plauen empfängt am Sonnabend TV Askania Bernburg

Am Sonnabend ist es so weit: Die Plauener werden endlich mit verspätetem Start in den Punktekampf eingreifen. Dabei empfängt der VFC Plauen ab 14:00 Uhr im Vogtlandstadion die Mannschaft vom TV Askania Bernburg, die bereits mit einem 1:0-Auswärtssieg ihr erstes Spiel im neuen Jahr beim Ludwigsfelder FC erfolgreich gestaltete. Das Gleiche haben nun die Kicker aus dem Vogtland vor. Sie wollen, dass die drei Punkte in der Spitzenstadt verbleiben.

Auf den Punkt bereit, in die verbleibende Punktspielzeit zu starten, war mit der Spielabsage am vergangenen Wochenende die Enttäuschung bei den Spitzenstädtern groß, auch deshalb, weil der Oberligaspielplan, wie die in all den anderen Spielklassen, langfristig bekannt sein müssten. Ein fader Beigeschmack über die vollzogene Lösung bleibt. Die Leidtragenden sind auf alle Fälle die Plauener, die in der Kürze der Zeit auch kein Testspiel mehr vereinbaren konnten. Sei es, wie es sei. Am Sonnabend haben die Gelb-Schwarzen die Möglichkeit, den aufgekommenen Frust in positive Energie umzuverwandeln.

Für den VFC Plauen gilt, sofort richtig Fahrt aufzunehmen und sich für die harte Vorbereitungszeit zu belohnen. Wichtig ist es, wieder als geschlossene Mannschaft aufzutreten, die alles für den Erfolg gibt. Das wird notwendig sein, wie das Ergebnis von Bernburg in der Vorwoche aufzeigt. Die Gäste haben sich wichtige drei Punkte im Abstiegskampf erspielt, kommen mit entsprechendem Selbstvertrauen nach Plauen. Der VFC Plauen hingegen ist heiß, endlich in den Spielbetrieb zurückzukehren.

Doch zunächst wollen wie erfahren, wie die Mannschaft die lange Pause der Punktspielzeit genutzt hat.

Daniel, wie ist die lange Phase der Vorbereitung gelaufen? Welche Schlussfolgerungen ergeben sich daraus?

VFC-Trainer Daniel Rupf: "Nach sechs plus eins Wochen Vorbereitung sind wir froh, dass es jetzt auch für uns wieder losgeht. Wir zeigten in einigen Vorbereitungsspielen richtig gute Leistungen. Verglichen mit den Vorbereitungsspielen zur Vorrunde haben wir einen Schritt nach vorn gemacht. Nun müssen wir diese Schritte auch im Wettkampf nachweisen. Wir haben in der Kaderstruktur in der spielfreien Zeit nicht viel verändert. Wir haben zwei Spieler verloren: Mit Daniel Szczepankiewicz, der aus unterschiedlichen Gründen nicht immer gehalten hat, und mit Domenic Knoll einen Spieler, der in der Hinrunde gar nicht gespielt hat. Wir haben so keinen Stammspieler abgegeben, aber auch keinen externen Spieler dazubekommen. Dafür haben wir vier Spieler der A-Junioren mit ins Training geholt, die weiterhin für die A-Junioren auflaufen werden, aber im Training auf sich aufmerksam machen können - längerfristig für den Sommer und kurzfristig für die aktuellen Aufgaben. Das machen sie im Moment durch die Bank weg wirklich gut. Wenn die Zeit ran ist, werden wir sie auch einbauen, um Minuten sammeln zu können. Die Mannschaft hat sehr, sehr gut im athletischen Bereich gearbeitet. Wir haben zwar keinen breiten Kader, aber ich denke, was den Zusammenhalt der Mannschaft betrifft, haben wir einen Schritt nach vorn gemacht. Das wird uns sicherlich in der Rückrunde helfen."

Daniel, nun wird es ernst gegen eine gut in die Rückrunde gestartete Mannschaft aus Bernburg. Mit welchen Erkenntnissen gehst du in diese Begegnung?

VFC-Trainer Daniel Rupf: "Wenn wir die Situation in der Liga sehen, ist es wichtig, sie ernst zu nehmen und die Situation auch anzunehmen. Wenn wir noch einmal die Möglichkeit nutzen wollen, oben heranzurutschen, dann müssen wir von Anfang an zupacken. Bernburg ist ein Gegner, der uns von den Tugenden her alles abverlangen wird, Tugenden, die inzwischen jede Mannschaft mitbringt und in die Waagschale wirft. Die Mannschaften unterscheiden sich zu 90% nicht mehr, sodass auch die Tagesform den Ausschlag geben wird. Wir müssen jedenfalls versuchen, über diese Grundtugenden ins Spiel zu kommen, so wie wir das in den Vorbereitungsspielen gezeigt haben. Natürlich besteht immer ein Unterschied zwischen Testspielen und Punktspielen. Wir müssen dazu kommen, dass wir die Leistungen aus dem Training und aus der Vorbereitung in den Wettkampfbetrieb herüberholen. Das ist das Wichtigste. Die anderen Mannschaften hatten wie wir gute und schlechtere Ergebnisse in der Vorbereitung. Am Ende spielt das alles keine Rolle. Wettkampf ist Wettkampf und da müssen wir von Anfang an da sein. Die Sinne geschärft, klarer fokussierter Blick, was wollen wir noch erreichen und dann fangen wir an, das Ganze anzupacken.“

Daniel, die Mannschaft war fokussiert auf das Eröffnungsspiel in Jena in der vergangenen Woche. Nun kam die überraschende kurzfristige Absage. Wie steht ihr dazu und wie habt ihr die Zeit überbrückt?

VFC-Trainer Daniel Rupf: "Aus meiner Ansicht ist die Absage auf jeden Fall ärgerlich. Wenn ein Spiel, das im Februar abgesagt wird, nichts mit der Witterung zu tun hat, ärgert das einen. Wir hätten witterungsbedingt spielen können. Was sich mir aktuell noch nicht erschließt, ist die Planung der Spielpläne. Wenn ich weiß, dass die Frauenmannschaft von Jena gegen Fortuna Köln spielt und wir in der Oberliga gegen die zweite Mannschaft, dann ist das für mich kein Problem, das erst vorige Montag feststand, sondern ein Thema, was länger bekannt war. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man dann so kurzfristig darüber nachdenkt und dann die Entscheidung trifft, die wir dann irgendwo akzeptieren müssen. Die Polizei wird sich schon etwas denken, wenn sie das Spiel aus Sicherheitsgründen absagt. Ob das gerechtfertigt ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Da habe ich zu wenig Einblick.

Wir haben die Zeit mit entsprechendem Training überbrückt. Ein Testspiel war auf Grund der Kurzfristigkeit nicht möglich, weil alle Testspielgegner, die relevant wären, wieder im Spielbetrieb stehen. Aus diesem Grund haben wir das auf das Trainingspensum draufgelegt."


Nicht von der Partie sind: Patrick Grandner (5. gelbe Karte), Edvardas Lucenka (Fußbruch) und Gregor Eigel (befindet sich wieder im Training, muss aber erst einmal seinen Trainingsrückstand durch die Verletzung wieder aufholen).

Wünschen wir den Jungs vom VFC Plauen - auch wegen des Hickhacks der Vorwoche und des großen Aufwands, den sie tagtäglich betreiben - nun den entsprechenden Lohn, sprich die Punkte gegen Bernburg.

Text und Foto: Ilong Göll
VFC Plauen fiebert verspätetem Auftaktspiel entgegen
NOFV-Oberliga Süd, 18. Spieltag
Samstag, 02.03.2019, 14:00 Uhr, Vogtlandstadion

VFC Plauen fiebert verspätetem Auftaktspiel entgegen - VFC Plauen empfängt am Sonnabend TV Askania Bernburg

Am Sonnabend ist es so weit: Die Plauener werden endlich mit verspätetem Start in den Punktekampf eingreifen. Dabei empfängt der VFC Plauen ab 14:00 Uhr im Vogtlandstadion die Mannschaft vom TV Askania Bernburg, die bereits mit einem 1:0-Auswärtssieg ihr erstes Spiel im neuen Jahr beim Ludwigsfelder FC erfolgreich gestaltete. Das Gleiche haben nun die Kicker aus dem Vogtland vor. Sie wollen, dass die drei Punkte in der Spitzenstadt verbleiben.

Auf den Punkt bereit, in die verbleibende Punktspielzeit zu starten, war mit der Spielabsage am vergangenen Wochenende die Enttäuschung bei den Spitzenstädtern groß, auch deshalb, weil der Oberligaspielplan, wie die in all den anderen Spielklassen, langfristig bekannt sein müssten. Ein fader Beigeschmack über die vollzogene Lösung bleibt. Die Leidtragenden sind auf alle Fälle die Plauener, die in der Kürze der Zeit auch kein Testspiel mehr vereinbaren konnten. Sei es, wie es sei. Am Sonnabend haben die Gelb-Schwarzen die Möglichkeit, den aufgekommenen Frust in positive Energie umzuverwandeln.

Für den VFC Plauen gilt, sofort richtig Fahrt aufzunehmen und sich für die harte Vorbereitungszeit zu belohnen. Wichtig ist es, wieder als geschlossene Mannschaft aufzutreten, die alles für den Erfolg gibt. Das wird notwendig sein, wie das Ergebnis von Bernburg in der Vorwoche aufzeigt. Die Gäste haben sich wichtige drei Punkte im Abstiegskampf erspielt, kommen mit entsprechendem Selbstvertrauen nach Plauen. Der VFC Plauen hingegen ist heiß, endlich in den Spielbetrieb zurückzukehren.

Doch zunächst wollen wie erfahren, wie die Mannschaft die lange Pause der Punktspielzeit genutzt hat.

Daniel, wie ist die lange Phase der Vorbereitung gelaufen? Welche Schlussfolgerungen ergeben sich daraus?

VFC-Trainer Daniel Rupf: "Nach sechs plus eins Wochen Vorbereitung sind wir froh, dass es jetzt auch für uns wieder losgeht. Wir zeigten in einigen Vorbereitungsspielen richtig gute Leistungen. Verglichen mit den Vorbereitungsspielen zur Vorrunde haben wir einen Schritt nach vorn gemacht. Nun müssen wir diese Schritte auch im Wettkampf nachweisen. Wir haben in der Kaderstruktur in der spielfreien Zeit nicht viel verändert. Wir haben zwei Spieler verloren: Mit Daniel Szczepankiewicz, der aus unterschiedlichen Gründen nicht immer gehalten hat, und mit Domenic Knoll einen Spieler, der in der Hinrunde gar nicht gespielt hat. Wir haben so keinen Stammspieler abgegeben, aber auch keinen externen Spieler dazubekommen. Dafür haben wir vier Spieler der A-Junioren mit ins Training geholt, die weiterhin für die A-Junioren auflaufen werden, aber im Training auf sich aufmerksam machen können - längerfristig für den Sommer und kurzfristig für die aktuellen Aufgaben. Das machen sie im Moment durch die Bank weg wirklich gut. Wenn die Zeit ran ist, werden wir sie auch einbauen, um Minuten sammeln zu können. Die Mannschaft hat sehr, sehr gut im athletischen Bereich gearbeitet. Wir haben zwar keinen breiten Kader, aber ich denke, was den Zusammenhalt der Mannschaft betrifft, haben wir einen Schritt nach vorn gemacht. Das wird uns sicherlich in der Rückrunde helfen."

Daniel, nun wird es ernst gegen eine gut in die Rückrunde gestartete Mannschaft aus Bernburg. Mit welchen Erkenntnissen gehst du in diese Begegnung?

VFC-Trainer Daniel Rupf: "Wenn wir die Situation in der Liga sehen, ist es wichtig, sie ernst zu nehmen und die Situation auch anzunehmen. Wenn wir noch einmal die Möglichkeit nutzen wollen, oben heranzurutschen, dann müssen wir von Anfang an zupacken. Bernburg ist ein Gegner, der uns von den Tugenden her alles abverlangen wird, Tugenden, die inzwischen jede Mannschaft mitbringt und in die Waagschale wirft. Die Mannschaften unterscheiden sich zu 90% nicht mehr, sodass auch die Tagesform den Ausschlag geben wird. Wir müssen jedenfalls versuchen, über diese Grundtugenden ins Spiel zu kommen, so wie wir das in den Vorbereitungsspielen gezeigt haben. Natürlich besteht immer ein Unterschied zwischen Testspielen und Punktspielen. Wir müssen dazu kommen, dass wir die Leistungen aus dem Training und aus der Vorbereitung in den Wettkampfbetrieb herüberholen. Das ist das Wichtigste. Die anderen Mannschaften hatten wie wir gute und schlechtere Ergebnisse in der Vorbereitung. Am Ende spielt das alles keine Rolle. Wettkampf ist Wettkampf und da müssen wir von Anfang an da sein. Die Sinne geschärft, klarer fokussierter Blick, was wollen wir noch erreichen und dann fangen wir an, das Ganze anzupacken.“

Daniel, die Mannschaft war fokussiert auf das Eröffnungsspiel in Jena in der vergangenen Woche. Nun kam die überraschende kurzfristige Absage. Wie steht ihr dazu und wie habt ihr die Zeit überbrückt?

VFC-Trainer Daniel Rupf: "Aus meiner Ansicht ist die Absage auf jeden Fall ärgerlich. Wenn ein Spiel, das im Februar abgesagt wird, nichts mit der Witterung zu tun hat, ärgert das einen. Wir hätten witterungsbedingt spielen können. Was sich mir aktuell noch nicht erschließt, ist die Planung der Spielpläne. Wenn ich weiß, dass die Frauenmannschaft von Jena gegen Fortuna Köln spielt und wir in der Oberliga gegen die zweite Mannschaft, dann ist das für mich kein Problem, das erst vorige Montag feststand, sondern ein Thema, was länger bekannt war. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man dann so kurzfristig darüber nachdenkt und dann die Entscheidung trifft, die wir dann irgendwo akzeptieren müssen. Die Polizei wird sich schon etwas denken, wenn sie das Spiel aus Sicherheitsgründen absagt. Ob das gerechtfertigt ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Da habe ich zu wenig Einblick.

Wir haben die Zeit mit entsprechendem Training überbrückt. Ein Testspiel war auf Grund der Kurzfristigkeit nicht möglich, weil alle Testspielgegner, die relevant wären, wieder im Spielbetrieb stehen. Aus diesem Grund haben wir das auf das Trainingspensum draufgelegt."


Nicht von der Partie sind: Patrick Grandner (5. gelbe Karte), Edvardas Lucenka (Fußbruch) und Gregor Eigel (befindet sich wieder im Training, muss aber erst einmal seinen Trainingsrückstand durch die Verletzung wieder aufholen).

Wünschen wir den Jungs vom VFC Plauen - auch wegen des Hickhacks der Vorwoche und des großen Aufwands, den sie tagtäglich betreiben - nun den entsprechenden Lohn, sprich die Punkte gegen Bernburg.

Text und Foto: Ilong Göll
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