Spielvorschau: Ludwigsfelder FC - VFC Plauen
Spielvorschau: Ludwigsfelder FC - VFC Plauen
07.03.2019
VFC Plauen mit schwerem Rucksack nach Ludwigsfelde | Daniel Rupf: "Sind an einem Punkt, wo wir liefern müssen."

Nach der bitteren und unnötigen Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den TV Askania Bernburg muss der VFC Plauen zum ersten von drei Auswärtsspielen in Folge nach Ludwigsfelde. Der Anpfiff erfolgt am Sonnabend 14:00 Uhr im Ludwigsfelder Waldstadion. Der Ludwigsfelder FC hat begriffen, was Abstiegskampf bedeutet. Der VFC Plauen muss ihn lernen und die richtigen Register dafür ziehen.

Mit diesem schweren Rucksack reisen die Gelb-Schwarzen nach Brandeburg. Dort geht es fast schon an das Eingemachte für die Gäste aus dem Vogtland. Sie sind beinahe schon zum Siegen verdammt. Ein Punkt wäre möglicherweise fast schon zu wenig. Damit hielten sie zwar Ludwigsfelde auf Distanz, aber von hinten schiebt schon Hohenstein-Ernstthal. Eine Niederlage beim Ludwigsfelder FC wäre schon eine kleine Katastrophe. Die Heimelf würde gleichziehen und für Plauen wird die Situation immer brenzliger.

Dabei können es die Jungs vom VFC Plauen wesentlich besser, als zuletzt gezeigt. Wer sich eine Vielzahl von Chancen erarbeitet, aber diese nicht nutzt, bleibt am Ende auf der Strecke - ein Manko, das sich beim VFC Plauen schon fast durch die gesamte Saison zieht. Deshalb ist es am Sonnabend besonders wichtig, diese Durststrecke zu überwinden, Torchancen zu erarbeiten und Tore zu erzwingen. Kämpfen, kämpfen, kämpfen, ohne dabei die Übersicht zu verlieren. Vielleicht ist dann auch etwas in Ludwigsfelde drin.

Daniel, lass uns zunächst noch einmal auf das vergangene Spiel zurückblicken.

VFC-Trainer Daniel Rupf: "Wir haben das Spiel mit dem Trainerteam und der Mannschaft umfangreich ausgewertet. Ich sage es noch einmal, wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, haben aber wie zwei Drittel aller Spiele, die wir bisher verloren haben, uns einfach um den Lohn unserer Arbeit gebracht, bei denen wir verpasst haben, selbst in Führung zu gehen. Wir haben es nicht geschafft, das Spiel in die richtige Richtung zu lenken. Dementsprechend haben wir jetzt die aktuelle Situation. Der Gegner macht aus wenig Chancen bei überschaubarem Aufwand die Tore und wir stehen bei riesigem Aufwand mit leeren Händen da. Ich weiß, wie schwierig es ist, das immer auch entsprechend zu begründen und noch schwieriger wird es, das auch immer zu verstehen. Das geht uns genau so. Wir im Trainerteam machen uns logischer Weise viele Gedanken. Das ist auch für uns eine unbefriedigende Situation im Moment. Fußball ist ein Ergebnissport. Da zählt irgendwann nicht mehr, wenn man ansprechende Leistungen zeigt, mehr investiert und mehr vom Spiel hat als der Gegner. Am Ende zählt nur, was unter dem Strich herauskommt. Wir haben in diesem Spieljahr schon oft gemerkt, dass das nicht im rechten Verhältnis steht. Aus dem Grund ist es die Hauptaufgabe, die Leistung in Tore zu widerspiegeln und am Ende auch in Punkte."

Daniel, wie sieht deine Sicht auf die kommenden drei Spiele in Ludwigsfelde, Halle und Hohenstein-Ernstthal aus?

VFC-Trainer Daniel Rupf: "Gefühlt kann man die drei Gegner von der Art und Weise des Fußballspielens übereinanderlegen. Wir wissen, was auf uns zukommt: Fight, Wille, Leidenschaft. Das bringt die Tabellensituation mit sich. Da gibt es auch keine Ausreden mehr, sondern wir sind an einem Punkt, wo wir liefern müssen. Das sollte jedem bewusst sein. Da sind wir alle gefragt, der Trainer, die Mannschaft und auch die Fans, die wir auch gern mitnehmen wollen, deren Unterstützung wir auch definitiv brauchen. Und dann hoffen wir, dass wir mit den ersten Punkten aus den drei Spielen starten können."

Personell sieht es beim VFC Plauen so aus:


Patrick Grandner hat seine fünfte gelbe Karte abgesessen und ist damit wieder spielberechtigt. Gregor Eigel hat den Belastungstest leider nicht bestanden, hat wieder Schmerzen in der Leiste. Edvardas Lucenka fällt weiterhin aus. Zwei weitere Spieler sind angeschlagen. Da ist abzuwarten, wie sich das bis zum Spieltag entwickelt. "Für mich ist wichtig, dass die Spieler, die dabei sind - auf dem Platz und auf der Bank - das Ganze auch leben und die Situation annehmen", so Daniel Rupf zur Kadersituation.

Text und Foto: Ilong Göll
Spielvorschau: Ludwigsfelder FC - VFC Plauen
VFC Plauen mit schwerem Rucksack nach Ludwigsfelde | Daniel Rupf: "Sind an einem Punkt, wo wir liefern müssen."

Nach der bitteren und unnötigen Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den TV Askania Bernburg muss der VFC Plauen zum ersten von drei Auswärtsspielen in Folge nach Ludwigsfelde. Der Anpfiff erfolgt am Sonnabend 14:00 Uhr im Ludwigsfelder Waldstadion. Der Ludwigsfelder FC hat begriffen, was Abstiegskampf bedeutet. Der VFC Plauen muss ihn lernen und die richtigen Register dafür ziehen.

Mit diesem schweren Rucksack reisen die Gelb-Schwarzen nach Brandeburg. Dort geht es fast schon an das Eingemachte für die Gäste aus dem Vogtland. Sie sind beinahe schon zum Siegen verdammt. Ein Punkt wäre möglicherweise fast schon zu wenig. Damit hielten sie zwar Ludwigsfelde auf Distanz, aber von hinten schiebt schon Hohenstein-Ernstthal. Eine Niederlage beim Ludwigsfelder FC wäre schon eine kleine Katastrophe. Die Heimelf würde gleichziehen und für Plauen wird die Situation immer brenzliger.

Dabei können es die Jungs vom VFC Plauen wesentlich besser, als zuletzt gezeigt. Wer sich eine Vielzahl von Chancen erarbeitet, aber diese nicht nutzt, bleibt am Ende auf der Strecke - ein Manko, das sich beim VFC Plauen schon fast durch die gesamte Saison zieht. Deshalb ist es am Sonnabend besonders wichtig, diese Durststrecke zu überwinden, Torchancen zu erarbeiten und Tore zu erzwingen. Kämpfen, kämpfen, kämpfen, ohne dabei die Übersicht zu verlieren. Vielleicht ist dann auch etwas in Ludwigsfelde drin.

Daniel, lass uns zunächst noch einmal auf das vergangene Spiel zurückblicken.

VFC-Trainer Daniel Rupf: "Wir haben das Spiel mit dem Trainerteam und der Mannschaft umfangreich ausgewertet. Ich sage es noch einmal, wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, haben aber wie zwei Drittel aller Spiele, die wir bisher verloren haben, uns einfach um den Lohn unserer Arbeit gebracht, bei denen wir verpasst haben, selbst in Führung zu gehen. Wir haben es nicht geschafft, das Spiel in die richtige Richtung zu lenken. Dementsprechend haben wir jetzt die aktuelle Situation. Der Gegner macht aus wenig Chancen bei überschaubarem Aufwand die Tore und wir stehen bei riesigem Aufwand mit leeren Händen da. Ich weiß, wie schwierig es ist, das immer auch entsprechend zu begründen und noch schwieriger wird es, das auch immer zu verstehen. Das geht uns genau so. Wir im Trainerteam machen uns logischer Weise viele Gedanken. Das ist auch für uns eine unbefriedigende Situation im Moment. Fußball ist ein Ergebnissport. Da zählt irgendwann nicht mehr, wenn man ansprechende Leistungen zeigt, mehr investiert und mehr vom Spiel hat als der Gegner. Am Ende zählt nur, was unter dem Strich herauskommt. Wir haben in diesem Spieljahr schon oft gemerkt, dass das nicht im rechten Verhältnis steht. Aus dem Grund ist es die Hauptaufgabe, die Leistung in Tore zu widerspiegeln und am Ende auch in Punkte."

Daniel, wie sieht deine Sicht auf die kommenden drei Spiele in Ludwigsfelde, Halle und Hohenstein-Ernstthal aus?

VFC-Trainer Daniel Rupf: "Gefühlt kann man die drei Gegner von der Art und Weise des Fußballspielens übereinanderlegen. Wir wissen, was auf uns zukommt: Fight, Wille, Leidenschaft. Das bringt die Tabellensituation mit sich. Da gibt es auch keine Ausreden mehr, sondern wir sind an einem Punkt, wo wir liefern müssen. Das sollte jedem bewusst sein. Da sind wir alle gefragt, der Trainer, die Mannschaft und auch die Fans, die wir auch gern mitnehmen wollen, deren Unterstützung wir auch definitiv brauchen. Und dann hoffen wir, dass wir mit den ersten Punkten aus den drei Spielen starten können."

Personell sieht es beim VFC Plauen so aus:


Patrick Grandner hat seine fünfte gelbe Karte abgesessen und ist damit wieder spielberechtigt. Gregor Eigel hat den Belastungstest leider nicht bestanden, hat wieder Schmerzen in der Leiste. Edvardas Lucenka fällt weiterhin aus. Zwei weitere Spieler sind angeschlagen. Da ist abzuwarten, wie sich das bis zum Spieltag entwickelt. "Für mich ist wichtig, dass die Spieler, die dabei sind - auf dem Platz und auf der Bank - das Ganze auch leben und die Situation annehmen", so Daniel Rupf zur Kadersituation.

Text und Foto: Ilong Göll
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