Spielbericht: Ludwigsfelder FC - VFC Plauen 2:1 (1:0)
Spielbericht: Ludwigsfelder FC - VFC Plauen 2:1 (1:0)
10.03.2019
VFC Plauen stark in Unterzahl und doch verloren - Ludwigsfelder FC gegen VFC Plauen 2:1 (1:0)

Der VFC Plauen verlor ein Spiel vor Ultimo nach couragiertem Auftritt vor allem in Halbzeit zwei. Völlig erschöpft und sprachlos saßen die Plauener Spieler noch minutenlang am Spielfeldrand, fassungslos, weil sie die Partie in der Schlussphase noch verloren.

Die Gäste aus dem Vogtland taten sich zunächst schwer, mit dem Spiel auf Kunstrasen zurechtzukommen. Dann die erste Schrecksekunde für den VFC Plauen. Vierte Minute: Der Schiedsrichter entschied nach nach Fußabwehr von Stefan Schumann auf Strafstoß. Unverständlich auch, weil der Handlungsort vor der Strafraumgrenze lag. Zum Elfmeterpunkt trat Paul van Humbeeck an. Alexander Grötzsch im Plauener Tor hielt. Von nun an lief es bei den Plauenern besser. Aleksandrs Guzlajevs schickte einen Ball von Alexander Morosow in Richtung Tor. Ohne Mühe nahm der Ludwigsfelder Torhüter Lucas Lindner den Ball auf. Nach einem Ball von Albijan Kameraj in die Tiefe kam Stefan Fritzlar einen Schritt zu spät gegenüber Torhüter Lindner (17./18.). Glück hatten die VFC-Kicker, als Patrick Kowalski an einer Eingabe von Humbeeck knapp vorbeirutschte (22.). Kurz darauf holte sich Guzlajevs nach einer Rangelei, bei dem er einen Gegenspieler im Gesicht traf, die Rote Karte ab. Von nun an war es ein Kraftakt für zehn Plauener Spieler. Dennoch stemmten sich die Gelb-Schwarzen gegen einen Treffer des Gastgebers. Umsonst. Mit einem Sonntagsschuss an die Lattenunterkante traf Felix Matthäs mit Windunterstützung quasi aus dem Nichts zur 1:0-Führung (34.). Dennoch, die Spitzenstädter nahmen die Situation an und warfen sich voll in dieses so wichtige Spiel.

In der zweiten Halbzeit dominierten die Plauener, obwohl in Unterzahl. Vor allem Morosow und Fatajo brachten die Heimelf immer wieder in Bedrängnis. Als Stefan Fritzlar nur mit Foulspiel im Strafraum gebremst werden konnte, verwandelte Albijan Kameraj sicher zum längst verdienten Ausgleich. Die Gäste kämpften um jeden Ball, gingen den Gegner an und erkämpften sich Ballbesitzvorteile, mit denen sie dem 1:2 näher waren als die Platzherren. Dennoch kam auch die Heimelf noch zweimal gefährlich vor das Plauener Tor. So vergab Christopher Lemke zwei gute Einschussmöglichkeiten, bei denen Grötzsch aber noch seine Hände im Spiel hatte (62./65.). Auf der anderen Seite arbeiteten Morosow, Grandner und Fatajo am Erfolg der Plauener (69./74./76./83.). Doch den Treffer setzte nach einem Konter die Heimelf in der 84. Minute, wohl auch, weil die Gäste so lange in Unterzahl verbringen und am Ende für den enormen Aufwand Tribut zahlen mussten. Einfach nur bitter für die Mannschaft, die alles gab. Welch Bärendienst Guzlajevs der Mannschaft erwiesen hat, zeigt das Ergebnis.

VFC-Trainer Daniel Rupf zum Spiel: "Es ist sehr schwer, dafür die rechten Worte zu finden. Die erste Halbzeit hat drei Aktionen, die bezeichnend für unsere Situation sind. Elfmeter mit der ersten Offensivaktion der Ludwigsfelder, Rote Karte für eine nicht nachvollziehbare Tätlichkeit und der Gegner macht aus keiner Chance mit einem Sonntagsschuss aus 35 Metern das 1:0. In der zweiten Halbzeit sind wir spielbestimmend, gleichen verdient aus. Danach ist es ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, bei dem es der Gegner bei einem Konter wieder geschafft hat und den Lucky Punch setzt."

Stefan Fritzlar: "Erst bekommt der Gegner einen Elfmeter, bei dem der Körperkontakt außerhalb des Strafraumes stattfand. Dann die Rote Karte, kämpfen uns wieder heran und kriegen erneut ein Tor. Kaum zu glauben."

Benjamin Keller bringt es auf den Punkt: "Hast du Sch... am Fuß, hast du Sch... am Fuß."

VFC Plauen: Grötzsch - Sluga (84. Hübner), Ranninger, Schumann, Komnos (46. Wüstenhagen) - Kameraj, Keller (46. Grandner), Morosow - Fatajo, Guzlajevs (27./rote Karte) - Fritzlar (gelbe Karte).
Schiedsrichter: Rasmus Jessen
Torfolge: 1:0 Kowalski (34.), 1:1 Kameraj (59.), 2:1 Van Humbeeck (84.)
Zuschauer: 85

Text und Foto: Ilong Göll
Spielbericht: Ludwigsfelder FC - VFC Plauen 2:1 (1:0)
VFC Plauen stark in Unterzahl und doch verloren - Ludwigsfelder FC gegen VFC Plauen 2:1 (1:0)

Der VFC Plauen verlor ein Spiel vor Ultimo nach couragiertem Auftritt vor allem in Halbzeit zwei. Völlig erschöpft und sprachlos saßen die Plauener Spieler noch minutenlang am Spielfeldrand, fassungslos, weil sie die Partie in der Schlussphase noch verloren.

Die Gäste aus dem Vogtland taten sich zunächst schwer, mit dem Spiel auf Kunstrasen zurechtzukommen. Dann die erste Schrecksekunde für den VFC Plauen. Vierte Minute: Der Schiedsrichter entschied nach nach Fußabwehr von Stefan Schumann auf Strafstoß. Unverständlich auch, weil der Handlungsort vor der Strafraumgrenze lag. Zum Elfmeterpunkt trat Paul van Humbeeck an. Alexander Grötzsch im Plauener Tor hielt. Von nun an lief es bei den Plauenern besser. Aleksandrs Guzlajevs schickte einen Ball von Alexander Morosow in Richtung Tor. Ohne Mühe nahm der Ludwigsfelder Torhüter Lucas Lindner den Ball auf. Nach einem Ball von Albijan Kameraj in die Tiefe kam Stefan Fritzlar einen Schritt zu spät gegenüber Torhüter Lindner (17./18.). Glück hatten die VFC-Kicker, als Patrick Kowalski an einer Eingabe von Humbeeck knapp vorbeirutschte (22.). Kurz darauf holte sich Guzlajevs nach einer Rangelei, bei dem er einen Gegenspieler im Gesicht traf, die Rote Karte ab. Von nun an war es ein Kraftakt für zehn Plauener Spieler. Dennoch stemmten sich die Gelb-Schwarzen gegen einen Treffer des Gastgebers. Umsonst. Mit einem Sonntagsschuss an die Lattenunterkante traf Felix Matthäs mit Windunterstützung quasi aus dem Nichts zur 1:0-Führung (34.). Dennoch, die Spitzenstädter nahmen die Situation an und warfen sich voll in dieses so wichtige Spiel.

In der zweiten Halbzeit dominierten die Plauener, obwohl in Unterzahl. Vor allem Morosow und Fatajo brachten die Heimelf immer wieder in Bedrängnis. Als Stefan Fritzlar nur mit Foulspiel im Strafraum gebremst werden konnte, verwandelte Albijan Kameraj sicher zum längst verdienten Ausgleich. Die Gäste kämpften um jeden Ball, gingen den Gegner an und erkämpften sich Ballbesitzvorteile, mit denen sie dem 1:2 näher waren als die Platzherren. Dennoch kam auch die Heimelf noch zweimal gefährlich vor das Plauener Tor. So vergab Christopher Lemke zwei gute Einschussmöglichkeiten, bei denen Grötzsch aber noch seine Hände im Spiel hatte (62./65.). Auf der anderen Seite arbeiteten Morosow, Grandner und Fatajo am Erfolg der Plauener (69./74./76./83.). Doch den Treffer setzte nach einem Konter die Heimelf in der 84. Minute, wohl auch, weil die Gäste so lange in Unterzahl verbringen und am Ende für den enormen Aufwand Tribut zahlen mussten. Einfach nur bitter für die Mannschaft, die alles gab. Welch Bärendienst Guzlajevs der Mannschaft erwiesen hat, zeigt das Ergebnis.

VFC-Trainer Daniel Rupf zum Spiel: "Es ist sehr schwer, dafür die rechten Worte zu finden. Die erste Halbzeit hat drei Aktionen, die bezeichnend für unsere Situation sind. Elfmeter mit der ersten Offensivaktion der Ludwigsfelder, Rote Karte für eine nicht nachvollziehbare Tätlichkeit und der Gegner macht aus keiner Chance mit einem Sonntagsschuss aus 35 Metern das 1:0. In der zweiten Halbzeit sind wir spielbestimmend, gleichen verdient aus. Danach ist es ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, bei dem es der Gegner bei einem Konter wieder geschafft hat und den Lucky Punch setzt."

Stefan Fritzlar: "Erst bekommt der Gegner einen Elfmeter, bei dem der Körperkontakt außerhalb des Strafraumes stattfand. Dann die Rote Karte, kämpfen uns wieder heran und kriegen erneut ein Tor. Kaum zu glauben."

Benjamin Keller bringt es auf den Punkt: "Hast du Sch... am Fuß, hast du Sch... am Fuß."

VFC Plauen: Grötzsch - Sluga (84. Hübner), Ranninger, Schumann, Komnos (46. Wüstenhagen) - Kameraj, Keller (46. Grandner), Morosow - Fatajo, Guzlajevs (27./rote Karte) - Fritzlar (gelbe Karte).
Schiedsrichter: Rasmus Jessen
Torfolge: 1:0 Kowalski (34.), 1:1 Kameraj (59.), 2:1 Van Humbeeck (84.)
Zuschauer: 85

Text und Foto: Ilong Göll
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