Spielvorschau: VfL Halle 96 - VFC Plauen
Spielvorschau: VfL Halle 96 - VFC Plauen
14.03.2019
Im Abstiegskampf angekommen zählen nur noch Punkte - VFC Plauen beim zuletzt erfolgreichen VfL 96 Halle zu Gast

Der VFC Plauen gastiert am Sonnabend ab 14:00 Uhr im Halleschen Stadion am Zoo. Dort trifft er auf den ebenfalls vom Abstieg bedrohten VfL 96 Halle. Will der VFC Plauen in Zukunft auch weiterhin im Oberligageschehen mitreden, dann zählen in dieser Auswärtspartie nur Punkte. Wie das geht, haben die Hallenser am vergangenen Wochenende gegen Bernburg vorgelebt. Sie gewannen gegen den Plauen-Bezwinger TV Askania Bernburg auswärts mit 3:1.

Wer und wo sind die Typen der jungen Generation im Plauener Team, die den Bock endlich umstoßen können? Dass Wille und Kampf nicht allein mehr ausreichen, haben die beiden Spiele gegen Bernburg und Ludwigsfelde gezeigt. Diese Tugenden bringen auch die anderen Mannschaften mit. Die spielerische Qualität reicht im Augenblick jedenfalls nicht aus, um Siege zu erzwingen. Um so wichtiger ist es eben auch, dass man sich nicht noch durch Undiszipliniertheit selber dezimiert, wie in Ludwigsfelde geschehen, und den verbleibenden Spielern damit noch mehr Verantwortung auferlegt. Dennoch, was die verbliebenen zehn Spieler über eine Stunde in Unterzahl zuletzt leisteten, lag in ihrem Grenzbereich. Das sollte auch den mitgereisten Fans nicht entgangen sein. Dass das Ergebnis ernüchternd ausfiel, ist Tatsache, was auch nicht "schöngeredet" wird. Es fehlt im Moment an Qualität vor allem im offensiven Bereich. Das größte Defizit beim VFC Plauen: Ein echter Goalgetter. Diesbezüglich haben die Hallenser die Nase vorn. Im Sommer holten sie sich Verstärkung. Tommy Kind kam und traf bisher immerhin schon neunmal ins Schwarze. Zehn weitere Spieler unterstützen ihn bei der Torjagd. Der VFC Plauen hingegen muss mit dem kleinen Kader leben, den er gegenwärtig zur Verfügung hat. Fallen dann noch Spieler krankheits- oder verletzungsbedingt oder durch Sperren aus - wie derzeit Guzlajevs (Rotsperre), Fritzlar (fünfte gelbe Karte), Lucenka, Bauer und Eigel (alle drei verletzt) - so wird die Luft im Kader schon dünn. Trotz allem Übels muss sich der VFC Plauen selbst aus dem Dilemma ziehen, Ursachensuche betrieben und deren Grundlagen beseitigen. Gelingt das und rückt die Mannschaft für die noch verbleibende Spielzeit noch enger zusammen, dann dürfte sich auch der Erfolg wieder einstellen.

Daniel, wie sieht dein Blick auf das zurückliegende Spiel nach einigen Tagen Abstand aus?

VFC-Trainer Daniel Rupf: "In der Nachbetrachtung auf das Spiel hat ich keine andere Sichtweise ergeben als nach dem Spiel schon. Es war einfach so, dass das Spiel in der ersten Halbzeit sehr fahrig war. Das lag mit Sicherheit am Elfmeter und an der roten Karte, die wir selber verschuldet haben, und an der Tatsache, dass wir mit 1:0 in Rückstand geraten sind, in einer Phase, wo eigentlich kaum ein Spiel zu Stande kam. Es war ein umkämpftes Spiel, das wir in der zweiten Halbzeit mit einem Mann weniger angenommen und gut gemacht haben. Da haben wir mit Wille und Mut gespielt. Das ist auch ein Zeichen, dass die Mannschaft die Situation erkannt hat. Wer etwas Anderes behauptet, hat aus meiner Sicht ein anderes Spiel gesehen. Das hat auch die sportliche Führung so gesehen. Es hat keiner ein Aufgeben gesehen. Es bleibt am Ende leider wieder bei der Tatsache, dass der Gegner in entscheidenden Momenten das Tor schießt und verhindert und wir ohne Punkte dastehen. Das bleibt das Hauptproblem aktuell."

Nun geht es am Wochenende gegen ein weiteres Kellerkind, das sich auch noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt macht.

VFC-Trainer Daniel Rupf: "In der Ausgangslage hat sich für Samstag nichts geändert. Von der Art und Weise ähneln sich die Mannschaften Ludwigsfelde, Halle und Hohenstein. Wir werden wieder auf eine kompakte Mannschaft treffen. Wir haben in den Trainingstagen einiges erarbeitet, was über die bekannten Grundtugenden hinausgeht. Wir hoffen einfach einmal, dass wir das Spiel so lenken können, dass wir mit etwas Zählbaren dastehen, was für das Selbstvertrauen und Punktekonto vehement wichtig wäre. Was mich positiv stimmt, ist die Tatsache, wie wir n der zweiten Halbzeit in Unterzahl in Ludwigsfelde aufgetreten sind. Es gilt in Halle einen neuen Anlauf zu starten, um drei Punkte zu holen."

Bleibt die Hoffnung, dass der VFC Plauen endlich die Kurve bekommt, um da unten von den gefährlichen Rängen wegzukommen.

Text und Foto: Ilong Göll
Spielvorschau: VfL Halle 96 - VFC Plauen
Im Abstiegskampf angekommen zählen nur noch Punkte - VFC Plauen beim zuletzt erfolgreichen VfL 96 Halle zu Gast

Der VFC Plauen gastiert am Sonnabend ab 14:00 Uhr im Halleschen Stadion am Zoo. Dort trifft er auf den ebenfalls vom Abstieg bedrohten VfL 96 Halle. Will der VFC Plauen in Zukunft auch weiterhin im Oberligageschehen mitreden, dann zählen in dieser Auswärtspartie nur Punkte. Wie das geht, haben die Hallenser am vergangenen Wochenende gegen Bernburg vorgelebt. Sie gewannen gegen den Plauen-Bezwinger TV Askania Bernburg auswärts mit 3:1.

Wer und wo sind die Typen der jungen Generation im Plauener Team, die den Bock endlich umstoßen können? Dass Wille und Kampf nicht allein mehr ausreichen, haben die beiden Spiele gegen Bernburg und Ludwigsfelde gezeigt. Diese Tugenden bringen auch die anderen Mannschaften mit. Die spielerische Qualität reicht im Augenblick jedenfalls nicht aus, um Siege zu erzwingen. Um so wichtiger ist es eben auch, dass man sich nicht noch durch Undiszipliniertheit selber dezimiert, wie in Ludwigsfelde geschehen, und den verbleibenden Spielern damit noch mehr Verantwortung auferlegt. Dennoch, was die verbliebenen zehn Spieler über eine Stunde in Unterzahl zuletzt leisteten, lag in ihrem Grenzbereich. Das sollte auch den mitgereisten Fans nicht entgangen sein. Dass das Ergebnis ernüchternd ausfiel, ist Tatsache, was auch nicht "schöngeredet" wird. Es fehlt im Moment an Qualität vor allem im offensiven Bereich. Das größte Defizit beim VFC Plauen: Ein echter Goalgetter. Diesbezüglich haben die Hallenser die Nase vorn. Im Sommer holten sie sich Verstärkung. Tommy Kind kam und traf bisher immerhin schon neunmal ins Schwarze. Zehn weitere Spieler unterstützen ihn bei der Torjagd. Der VFC Plauen hingegen muss mit dem kleinen Kader leben, den er gegenwärtig zur Verfügung hat. Fallen dann noch Spieler krankheits- oder verletzungsbedingt oder durch Sperren aus - wie derzeit Guzlajevs (Rotsperre), Fritzlar (fünfte gelbe Karte), Lucenka, Bauer und Eigel (alle drei verletzt) - so wird die Luft im Kader schon dünn. Trotz allem Übels muss sich der VFC Plauen selbst aus dem Dilemma ziehen, Ursachensuche betrieben und deren Grundlagen beseitigen. Gelingt das und rückt die Mannschaft für die noch verbleibende Spielzeit noch enger zusammen, dann dürfte sich auch der Erfolg wieder einstellen.

Daniel, wie sieht dein Blick auf das zurückliegende Spiel nach einigen Tagen Abstand aus?

VFC-Trainer Daniel Rupf: "In der Nachbetrachtung auf das Spiel hat ich keine andere Sichtweise ergeben als nach dem Spiel schon. Es war einfach so, dass das Spiel in der ersten Halbzeit sehr fahrig war. Das lag mit Sicherheit am Elfmeter und an der roten Karte, die wir selber verschuldet haben, und an der Tatsache, dass wir mit 1:0 in Rückstand geraten sind, in einer Phase, wo eigentlich kaum ein Spiel zu Stande kam. Es war ein umkämpftes Spiel, das wir in der zweiten Halbzeit mit einem Mann weniger angenommen und gut gemacht haben. Da haben wir mit Wille und Mut gespielt. Das ist auch ein Zeichen, dass die Mannschaft die Situation erkannt hat. Wer etwas Anderes behauptet, hat aus meiner Sicht ein anderes Spiel gesehen. Das hat auch die sportliche Führung so gesehen. Es hat keiner ein Aufgeben gesehen. Es bleibt am Ende leider wieder bei der Tatsache, dass der Gegner in entscheidenden Momenten das Tor schießt und verhindert und wir ohne Punkte dastehen. Das bleibt das Hauptproblem aktuell."

Nun geht es am Wochenende gegen ein weiteres Kellerkind, das sich auch noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt macht.

VFC-Trainer Daniel Rupf: "In der Ausgangslage hat sich für Samstag nichts geändert. Von der Art und Weise ähneln sich die Mannschaften Ludwigsfelde, Halle und Hohenstein. Wir werden wieder auf eine kompakte Mannschaft treffen. Wir haben in den Trainingstagen einiges erarbeitet, was über die bekannten Grundtugenden hinausgeht. Wir hoffen einfach einmal, dass wir das Spiel so lenken können, dass wir mit etwas Zählbaren dastehen, was für das Selbstvertrauen und Punktekonto vehement wichtig wäre. Was mich positiv stimmt, ist die Tatsache, wie wir n der zweiten Halbzeit in Unterzahl in Ludwigsfelde aufgetreten sind. Es gilt in Halle einen neuen Anlauf zu starten, um drei Punkte zu holen."

Bleibt die Hoffnung, dass der VFC Plauen endlich die Kurve bekommt, um da unten von den gefährlichen Rängen wegzukommen.

Text und Foto: Ilong Göll
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