Spielvorschau: VFC Plauen - VfL Halle 96
Spielvorschau: VFC Plauen - VfL Halle 96
14.09.2018
VFC-Trainer Daniel Rupf: "Nicht weniger machen, Schippe drauflegen"

Der VFC Plauen bestreitet am Sonntag um 14:00 Uhr im Plauener Vogtlandstadion sein Heimspiel gegen den VfL Halle 96. Die Hallenser waren in der Vergangenheit stets ein unbequemer Gegner. Nur einmal gelang dem Gastgeber ein Sieg gegen die Anhaltiner. Der liegt zudem schon etwas zurück. In der Oberligasaison 2016/17 gewann der VFC Plauen sein Heimspiel mit 4:2. Zuletzt sprang trotz klarer Überlegenheit nur ein 0:0 heraus. Damit wäre man am Sonntag nicht zufrieden. Die Jungs haben in der Entwicklung einen Schritt nach vorn gemacht, den es im Heimspiel gegen Halle zu untermauern gilt.

Die Pokalsensation gegen den FC International Leipzig ist abgehakt. Die Mannschaft ist zurück im Oberligaalltag. Aber die Einstellung, den Kampfes- und Siegeswillen sowie so manchen intelligenten Spielzug aus dem Pokalhit dürfen die Kicker des VFC Plauen ruhig in das Spiel gegen den VfL Halle 96 hinübernehmen. Gelingt das, dürfte die Mannschaft aus der Spitzenstadt an einem erhofften Dreier kratzen, der sie in der Tabelle ein Stück nach vorn bringen würde. Zumindest die Gästeelf könnten die Gelb-Schwarzen bei einem Sieg hinter sich lassen. Das dürfte auch erklärtes Ziel der VFC-Elf sein.

Punktgleich trennen beide Mannschaften vier Plätze. Das zeigt, wie eng es nach dem Spitzenreiter BSG Chemie Leipzig in der Tabelle zugeht. Als Tabellenfünfter kommen die Gäste ins Vogtland und treffen dort auf den Tabellenneunten, den VFC Plauen. Drei Neuzugänge von der BSG Chemie Leipzig hat sich die Gästeelf geangelt. Stürmer Tommy Kind konnte schon überzeugen und traf bereits zweimal, wie auch Max Zimmer und Kevin Schiller. Die anderen drei Tore besorgten Max Worbs, Arnold Schunke und Johann Kowalewicz. Man darf gespannt sein, was die Plauener am Sonntag dem Tabellenfünften entgegenzusetzen haben.

VFC-Trainer Daniel Rupf zum Spiel seiner Mannschaft

Daniel, Pokal war schön, aber jetzt geht es wieder um den Kampf um Punkte. Willst du nach dem Weiterkommen im Pokal gegen einen starken Gegner noch einen Makel ansprechen?

Daniel Rupf: "Auch mit ein paar Tagen Abstand betrachtet war das ein absolut verdienter Sieg. Das war eine engagierte, couragierte Leistung von den Jungs, die sich über 90 Minuten überhaupt nicht von der Spielweise, der Art und Weise, wie der Gegner das Spiel angenommen hat, beeinflussen haben lassen. Das halte ich nicht für selbstverständlich. Ich denke dabei daran, wie gerade die jungen Spieler, die da permanent frontal gegenhalten müssen und sich immer wieder nicht von der Art und Weise des Spiels des Gegners locken lassen durften. Geführt von den älteren Spielern, den Führungsspielern, habe ich eine geschlossene Mannschaftsleistung gesehen. Jetzt irgendwo etwas herumzumäkeln, wäre für mich der falsche Ansatz. Bei einem 1:0-Sieg auswärts bei einer der besten Mannschaften in der Oberliga, da gibt es nichts groß zu mäkeln. Was die Chancenauswertung und das Konterspiel betrifft, ist das ein Entwicklungsprozess. An der Entwicklung trainieren wir jede Woche hart und fleißig. Wir wissen also um die Problematik. Das können wir auch nicht von heute auf morgen verbessern. Das geht nur schrittweise. Dass wir auch dort vorankommen, daran glaube ich fest."

Was gibt es zum kommenden Gegner VfL Halle 96 zu sagen?

Daniel Rupf: "Halle 96 haben wir gesehen und wir haben uns viele Infos von ihnen eingeholt. Fakt ist, dass Halle einen sehr männlichen Fußball spielt. Es ist eine Mannschaft, die über die Zweikämpfe kommt, über ein gutes Kopfballspiel in der Defensive verfügt. Sie spielen körperlich robust. Dazu haben sie eins, zwei Spieler im Kader, die ein bisschen über Oberligaschnitt sind. Wenn wir diese gut beschäftigen, diese Spieler nicht zu ihrer Wirkung kommen lassen, dann haben wir gute Chancen, unser Heimspiel zu gewinnen. Das ist unser Ziel. Wir wollen am Gegner vorbeiziehen. Das ist die Aufgabe, die es zu lösen gilt. Dass das nicht einfach ist, dürfte jedem klar sein. Das sieht man auch daran, dass Halle in Jena zwar 5:3 verloren - aber torreich - und gegen Bernburg 1:0 gewonnen hat. Dass es am Sonntag wieder ein richtig harter Fight wird, darauf sollten wir vorbreitet sein. Mehr wollen wir uns auch mit dem Gegner nicht beschäftigen, sondern uns auf unsere Stärken besinnen. Es sollte uns nicht an Selbstvertrauen mangeln. Wir sind mit dem Auswärtssieg im Pokalspiel eine Runde weiter. Wichtig aber ist, dass wir das Spiel realistisch einordnen. Das bedeutet für uns, im Spiel gegen Halle nicht weniger zu machen als gegen Inter Leipzig, sondern, dass wir noch eine Schippe drauflegen."

Aus Verletzungsgründen noch nicht von der Partie sein können Benjamin Keller und Domenic Knoll. Beide befinden sich wieder im Aufbautraining.

Text und Foto: Ilong Göll
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VFC-Trainer Daniel Rupf: "Nicht weniger machen, Schippe drauflegen"

Der VFC Plauen bestreitet am Sonntag um 14:00 Uhr im Plauener Vogtlandstadion sein Heimspiel gegen den VfL Halle 96. Die Hallenser waren in der Vergangenheit stets ein unbequemer Gegner. Nur einmal gelang dem Gastgeber ein Sieg gegen die Anhaltiner. Der liegt zudem schon etwas zurück. In der Oberligasaison 2016/17 gewann der VFC Plauen sein Heimspiel mit 4:2. Zuletzt sprang trotz klarer Überlegenheit nur ein 0:0 heraus. Damit wäre man am Sonntag nicht zufrieden. Die Jungs haben in der Entwicklung einen Schritt nach vorn gemacht, den es im Heimspiel gegen Halle zu untermauern gilt.

Die Pokalsensation gegen den FC International Leipzig ist abgehakt. Die Mannschaft ist zurück im Oberligaalltag. Aber die Einstellung, den Kampfes- und Siegeswillen sowie so manchen intelligenten Spielzug aus dem Pokalhit dürfen die Kicker des VFC Plauen ruhig in das Spiel gegen den VfL Halle 96 hinübernehmen. Gelingt das, dürfte die Mannschaft aus der Spitzenstadt an einem erhofften Dreier kratzen, der sie in der Tabelle ein Stück nach vorn bringen würde. Zumindest die Gästeelf könnten die Gelb-Schwarzen bei einem Sieg hinter sich lassen. Das dürfte auch erklärtes Ziel der VFC-Elf sein.

Punktgleich trennen beide Mannschaften vier Plätze. Das zeigt, wie eng es nach dem Spitzenreiter BSG Chemie Leipzig in der Tabelle zugeht. Als Tabellenfünfter kommen die Gäste ins Vogtland und treffen dort auf den Tabellenneunten, den VFC Plauen. Drei Neuzugänge von der BSG Chemie Leipzig hat sich die Gästeelf geangelt. Stürmer Tommy Kind konnte schon überzeugen und traf bereits zweimal, wie auch Max Zimmer und Kevin Schiller. Die anderen drei Tore besorgten Max Worbs, Arnold Schunke und Johann Kowalewicz. Man darf gespannt sein, was die Plauener am Sonntag dem Tabellenfünften entgegenzusetzen haben.

VFC-Trainer Daniel Rupf zum Spiel seiner Mannschaft

Daniel, Pokal war schön, aber jetzt geht es wieder um den Kampf um Punkte. Willst du nach dem Weiterkommen im Pokal gegen einen starken Gegner noch einen Makel ansprechen?

Daniel Rupf: "Auch mit ein paar Tagen Abstand betrachtet war das ein absolut verdienter Sieg. Das war eine engagierte, couragierte Leistung von den Jungs, die sich über 90 Minuten überhaupt nicht von der Spielweise, der Art und Weise, wie der Gegner das Spiel angenommen hat, beeinflussen haben lassen. Das halte ich nicht für selbstverständlich. Ich denke dabei daran, wie gerade die jungen Spieler, die da permanent frontal gegenhalten müssen und sich immer wieder nicht von der Art und Weise des Spiels des Gegners locken lassen durften. Geführt von den älteren Spielern, den Führungsspielern, habe ich eine geschlossene Mannschaftsleistung gesehen. Jetzt irgendwo etwas herumzumäkeln, wäre für mich der falsche Ansatz. Bei einem 1:0-Sieg auswärts bei einer der besten Mannschaften in der Oberliga, da gibt es nichts groß zu mäkeln. Was die Chancenauswertung und das Konterspiel betrifft, ist das ein Entwicklungsprozess. An der Entwicklung trainieren wir jede Woche hart und fleißig. Wir wissen also um die Problematik. Das können wir auch nicht von heute auf morgen verbessern. Das geht nur schrittweise. Dass wir auch dort vorankommen, daran glaube ich fest."

Was gibt es zum kommenden Gegner VfL Halle 96 zu sagen?

Daniel Rupf: "Halle 96 haben wir gesehen und wir haben uns viele Infos von ihnen eingeholt. Fakt ist, dass Halle einen sehr männlichen Fußball spielt. Es ist eine Mannschaft, die über die Zweikämpfe kommt, über ein gutes Kopfballspiel in der Defensive verfügt. Sie spielen körperlich robust. Dazu haben sie eins, zwei Spieler im Kader, die ein bisschen über Oberligaschnitt sind. Wenn wir diese gut beschäftigen, diese Spieler nicht zu ihrer Wirkung kommen lassen, dann haben wir gute Chancen, unser Heimspiel zu gewinnen. Das ist unser Ziel. Wir wollen am Gegner vorbeiziehen. Das ist die Aufgabe, die es zu lösen gilt. Dass das nicht einfach ist, dürfte jedem klar sein. Das sieht man auch daran, dass Halle in Jena zwar 5:3 verloren - aber torreich - und gegen Bernburg 1:0 gewonnen hat. Dass es am Sonntag wieder ein richtig harter Fight wird, darauf sollten wir vorbreitet sein. Mehr wollen wir uns auch mit dem Gegner nicht beschäftigen, sondern uns auf unsere Stärken besinnen. Es sollte uns nicht an Selbstvertrauen mangeln. Wir sind mit dem Auswärtssieg im Pokalspiel eine Runde weiter. Wichtig aber ist, dass wir das Spiel realistisch einordnen. Das bedeutet für uns, im Spiel gegen Halle nicht weniger zu machen als gegen Inter Leipzig, sondern, dass wir noch eine Schippe drauflegen."

Aus Verletzungsgründen noch nicht von der Partie sein können Benjamin Keller und Domenic Knoll. Beide befinden sich wieder im Aufbautraining.

Text und Foto: Ilong Göll
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