Spielbericht: FC Carl Zeiss Jena – VFC Plauen 2:1 (1:0)

Anschlusstor reichte nicht für Zählbares beim FC Carl Zeiss Jena

Der VFC Plauen verlor sein Nachholspiel in Jena knapp mit 1:2. In der ersten Halbzeit konnte der VFC Plauen der Heimelf in einigenen Phasen Paroli bieten. Trotzdem erzielte Elias Löder in der 19. Minute durch ein Missverständnis zwischen Can Deniz Tanriver und Torhüter Jakob Pieles den Führungstreffer für die Zeiss-Elf. Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Kai Seidemann auf 2:0. Es entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, das VFC-Tor. Der FC CZ Jena versiebte viele Möglichkeiten und der eingewechselt Paul Kämpfer brachte den VFC Plauen in der 90. Minute auf 2:1 heran. Zu spät, die Gäste konnten nicht mehr Kapital aus dem Spiel holen. Die Zeit lief ihnen davon.

Trainer Sedat Gören nach dem Spiel: „Ich denke, dass wir sehr gut im Spiel waren. In den ersten 20, 25 Minuten haben die Spieler taktisch das umgesetzt, was ich vorgegeben habe. Man sieht aber, dass der Mannschaft etwas der Mut fehlt, nach vorn zu spielen, dass man lieber den Pass nach hinten wählt, anstatt mit Tempo auf den Gegenspieler zugeht. Vor dem 2:0 müssen wir ein taktisches Foul ziehen. So fällt das 2:0. Da sind wir noch zu brav. Mit den Einwechslungen haben wir noch einmal frisches Blut reingebracht. Infolgedessen haben wir das 2:1 gemacht. Es war ein bisschen zu spät und das Ergebnis enttäuschend für uns. Ich habe der Mannschaft in der Kabine gesagt, dass wir noch neun Spiele haben und am Wochenende wollen wir den Bock umstoßen.“

VFC Plauen: Pieles – Jušič, Tanriver, Fischer (80. Kämpfer), Träger – Limmer (55. Winter), Abayomi – Hetzsch (46. Morosow), Will (gelbe Karte/55. Heller), Martynets – Gerstmayer (68. Daniel Heinrich).
Tore: 1:0 Löder (19.), 2:0 Seidemann (50.), 2:1 Kämpfer (90.)
Zuschauer: 5.198
Schiedsrichter: Christoph Beblik

Text und Fotos: Ilong Göll