FC Grimma gegen VFC Plauen 0:3 (0:2)

Mit gutem Auftritt fährt der VFC Plauen den Dreier ein

Der VFC Plauen musste am Mittwochabend zu seinem Nachholspiel nach FC Grimma. Der Lieblingsgegner ist das schon mal nicht. Hat sich der VFC Plauen doch immer gegen die robuste und kampfstarke Truppe zumindest auswärts immer schwergetan. Da der VFC Plauen in dieser Saison teils schwankende Leistungen zeigt, durfte man gespannt sein, wie sich die Spitzenstädter diesmalig auf fremdem Terrain schlagen. Die Gelb-Schwarzen ließen diesmal gegen die abstiegsgefährdeten Gastgeber keine Zweifel aufkommen und siegten hochverdient mit 0:3. Die Sorgenfalten bei der Heimelf dürften durch die Niederlage noch tiefer sein.

Es geht für den VFC Plauen seit der Niederlage in Glauchau um nichts mehr, es sei denn um eine bessere Platzierung in der Oberligatabelle. Beim Gastgeber hingegen um sehr viel, will er dem Abstieg entrinnen. Der Druck lag somit auf Seiten des FC Grimma. Das war dem Spiel nicht unbedingt anzusehen. Grimma kam mit dem schnellen Spiel der Plauener überhaupt nicht zurecht. Man sah den Spitzenstädtern an, mit wie viel Lust sie Fußball gespielt haben. Die Dominanz zeigte sich schon in den Anfangsminuten. Bereits nach fünf Minuten lag der VFC Plauen in Front. Johan Martynets düpierte Ondrej Cap im Tor der Heimelf. Valentino Schubert und Tyron Profis und noch einmal Martynets wollten nachlegen, scheiterten aber an Grimmas Keeper. Doch Martynets ließ nicht locker und versuchte es von der anderen Seite – diesmal mit Erfolg. Mit einem Schuss von links ins lange Eck erhöhte er auf 0:2. Einmal hatten die Spitzenstädter das Glück des Tüchtigen. In der 43. Minute rettete Gabriel Michalek auf der Linie. Mehr Höhepunkte auf Seiten von Grimma gab es nicht.

Mit der gleichen Intensität starteten die Gelb-Schwarzen in Halbzeit zwei. Das Spiel der Grimmaer wurde härter. Sie konnten den VFC Plauen nur mit zahlreichen Fouls stoppen. Trotzdem kam der VFC Plauen immer wieder gefährlich vor Caps Tor. Plauen hielt den Druck hoch und Profis gelang mit feinem Füßchen das 0:3 in der 60. Minute. Wenig später war die Zeit für Wechselungen gekommen. Alle Wechselspieler spielten weiter auf Erfolg. Selbst die beiden ins Spiel gekommenen Youngster Leonard Krantz und Ilja Lemba erarbeiteten sich noch gute Möglichkeiten. Am Ende blieb es aber bei dem 0:3 und einem hochverdienten Sieg. Auch Simon Schulze konnte sich einmal auszeichnen, lenkte den Ball über die Latte und hielt damit die Null

 

FAZIT zum Spiel: Der VFC Plauen präsentierte sich in Spiellaune und zeigte, was eigentlich in ihm steckt. So sollte er auch gegen Halle auftreten. Dann wäre auch da ein Dreier fällig.

 

VFC-Trainer Norman Zschach wirkte wie immer souverän in seiner Analyse: „Es war ein sehr gefälliges Spiel vor allem in der ersten Halbzeit. Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben dominant gespielt und sind dann endlich einmal mit einem 2:0 in die Halbzeit gegangen. Das Spiel lief auch in der zweiten Halbzeit sehr gut, sodass wir nach 15 Minuten das 0:3 machen. So konnten wir das Spiel in Ruhe zu Ende spielen, endlich einmal. So war es möglich, auch mal A-Junioren bringen zu können, um Oberligaluft zu schnuppern. … Und das haben sie ganz gut gemacht, hatten auch die eine oder andere Torchance.“

 

VFC Plauen: Schulze – Sponer, Tanriver, Ganime, Michalek (66. Habermann) – Haake, Beal (73.Träger) – Schubert, Winter (66. Wagner), Martynets (73. Krantz) – Profis (73. Lemba)

Tore: 0:1/0:2 Martynets (5./36.), 0:3 Profis (60.)

 

Zuschauer: 114

 

Schiedsrichter: Tim Haubenschild

Text+Foto: Ilong Göll