VfB Empor Glauchau gegen VFC Plauen 1:0 (0:0)

Zwei Ex-Plauener sichern Glauchau den Dreier

Der VFC Plauen hatte noch eine Rechnung mit dem VfB Empor Glauchau offen, hatten doch die Glauchauer den Spitzenstädtern zum Saisonstart mit dem 1:0-Sieg den Dreier geklaut. Im Nachholspiel wollten die Kicker vom VFC Plauen den Spieß umdrehen. Etwas Brisanz im Spiel war schon vorprogrammiert. So trainierte Nico Quade einst die Kicker aus der Vogtlandmetropole. Heute steht er auf der anderen Seite wie auch Maik Ebersbach, Luis Werrmann, Tommy Barth, Marian Albustin und Philipp Sovago. Dass die Plauener zum zweiten Mal das Nachsehen haben sollten, das schmerzt schon ein wenig. Die „Spielverderber“ waren ausgerechnet zwei Ex-VFCer, ein hervorragend haltender VfB-Torhüter Ebersbach und der Siegtorschütze Sovago, der den Treffer in der 88. Spielminute erzielte.

Das Spiel begann schleppend. Dabei hatte die Heimelf mehr Ballbesitz und war einem Torerfolg näher als Plauen. Hundertprozentige Möglichkeiten erarbeiteten sich die VfB-Kicker aber auch nicht. Doch was der VFC Plauen in den ersten 45 Minuten ablieferte, war zu wenig für eine Spitzenmannschaft. Da ging so ziemlich gar nichts. Zusammengefasst: Spielerisch und kämpferisch war das zu wenig.

VFC-Trainer Norman Zschach hatte wohl auch genug gesehen, tauschte drei Spieler in der 46. Minute. Es kamen Can Tanriver, Amaar Hussain und Tyron Haake. Jetzt wurde das Spiel der Plauener druckvoller, Chancen wurden kreiert. Vier glasklare Chancen blieben jedoch ungenutzt. Valentin Sponer, Tyron Profis, Paul Kämpfer und Tyron Haake sowie Maurice Wagner brachten den Ball nicht im Glauchauer Tor unter, wobei Torhüter Ebersbach mehrfach glänzte. Viel mehr gibt es zu einem enttäuschenden Spiel nicht zu sagen. Ein Sonntagsschuss von Philipp Sovago brachte den Glauchauern einen nicht unverdienten Sieg.

 

VFC-Trainer Norman Zschach war entsprechend enttäuscht nach den 90 Spielminuten. Er ärgerte sich darüber, dass die Spieler, die eine Startelf-Chance erhielten, diese nicht genutzt haben. Außerdem kritisierte er erneut die Chancenverwertung. „So ist es dann. Mit einem Sonntagsschuss, wie schon in Riesa, verlierst du das Spiel.“

 

Fazit zum Spiel: Der Auftritt der VFC-Elf in Glauchau war diesmal sehr enttäuschend. Die Achtungserfolge gegen Stansdorf oder Freital konnten durch diesen unnötigen Ausrutscher nicht bestätigt werden.

 

VFC Plauen: Pischon – Schubert (46. Hussain), Limmer (46. Tanriver), Michalek, Träger (76. Wagner) – Sponer, Beal – Kämpfer, Martynets (46. Haake), Glaser (76. Plank) – Profis

Tore: 1:0 Sovago (88.)

Zuschauer: 248

Schiedsrichter: Jette Wolf

Foto+Bericht: Ilong Göll